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Bei der «Kreuzlinger Zeitung» ärgert man sich über die Spielchen der SVP

2017 sind die «Kreuzlinger Zeitung» und die «Kreuzlinger Nachrichten» öffentliches Publikationsorgan der Stadt Kreuzlingen. Beide erhalten für die Publikation amtlicher Inserate rund 49000 Franken. Letzte Woche hat der Stadtrat seinen Entscheid, den Vertrag mit den «Kreuzlinger Nachrichten» nicht zu verlängern publiziert. «Das hat nichts mit Christoph Blocher zu tun», sagte Vize-Stadtpräsidentin Dorena Raggenbass. «Wir möchten unseren Vertragspartner kennen.» Die Situation bei den «Kreuzlinger Nachrichten» habe sich verändert. «Wir wollen zuerst die Entwicklung abwarten.» Das Gleiche gelte in Bezug auf das «A», das Wochenmagazin der «Thurgauer Zeitung.» Bei den «Kreuzlinger Nachrichten» will man sich nicht äussern. Ausser: «Wir bleiben weiterhin unabhängig, politisch neutral und offen für konstruktive Kritik», sagt Redaktionsleiterin Angelina Rabener.

Den Entscheid des Stadtrates möchte Nina Paproth, Geschäftsleiterin der Kreuzlinger Zeitung AG, nicht kommentieren. Sie versteht allerdings nicht, warum ihr Medium von der SVP schlecht gemacht wird. «Von diesen Spielchen habe ich langsam genug», meint sie. «Dass wir in Konstanz drucken, ist bekannt und hat logistische Gründe. So können wir aktuell von Gemeinderatsitzungen berichten.» Früher habe man mit einer Druckerei in Schaffhausen, die geschlossen wurde, zusammengearbeitet. Paproth betont, dass der Anteil der Stadt einen Bruchteil des Umsatzes, den man zum Überleben brauche, ausmacht. «Wir sind seit 15 Jahren Publikationsorgan. Natürlich wäre es schlimm, den Auftrag zu verlieren. Das ist ein Stück Identität.» Sie wundert sich, dass nun Kritik an der Vergabepolitik des Stadtrates laut wird. «Letztes Jahr hat es niemanden interessiert, warum es zur Situation mit zwei Publikationsorganen gekommen ist.» (ndo)

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