Behörden beschliessen Ja-Parole

BIERHOFBRÜCKE. Der Stadtrat von Romanshorn und der Gemeinderat von Salmsach haben die Ja-Parole zur Fusionsabstimmung beschlossen.

Merken
Drucken
Teilen

BIERHOFBRÜCKE. Der Stadtrat von Romanshorn und der Gemeinderat von Salmsach haben die Ja-Parole zur Fusionsabstimmung beschlossen.

Der Romanshorner Stadtrat, Peter Eberle, ist überzeugt, dass sich die Fusion auf finanzieller Basis lohnt. Die Ausgangssituation beider Gemeinden sei vergleichbar. «Zu Beginn können zwar Umstellungskosten entstehen, und wann die Spareffekte eintreten, ist unklar. Aber das Potenzial von 600 000 Franken ist realistisch.» Einsparungen seien beispielsweise beim Werkhof möglich, wo es nur noch eine Infrastruktur geben wird, oder bei der Feuerwehr, weil jene von Salmsach in jener von Romanshorn integriert werden würde. Es sei zudem in einer Fusionsgemeinde möglich, den Steuerfuss bei 71 Prozent anzusetzen. Romanshorn senkt per 2014 den Steuerfuss auf 72 Prozent, Salmsach liegt bereits bei 71 Prozent. «Salmsach muss keine höheren Steuern befürchten», sagt Eberle. Denn die Gemeinde profitiere auch über die Schulen. «Der Steuerfuss der Primarschulgemeinde Salmsach könnte um etwa 10 Prozent gesenkt werden.»

Die Organisation der Schulen ist jedoch unabhängig von der Fusion der Politischen Gemeinden. Wie die Schulgemeinden ausgestaltet werden, sei Sache der zuständigen Behörden. Die Arbeitsgruppe, welche für die Schulen zuständig war, betonte bereits im März, dass ein Zusammenschluss auch ohne Fusion der Politischen Gemeinden zu prüfen sei. (mvl)