Behörde bleibt beschlussfähig

An der Versammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Erlen wurde Max Wälchli zum neuen Präsidenten gewählt. Es gibt aber noch Vakanzen.

Monika Wick
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Max Wälchli Präsident der Evangelischen Kirchgemeinde Erlen

Max Wälchli Präsident der Evangelischen Kirchgemeinde Erlen

ERLEN. Trotz grossen Bemühungen ist es den Verantwortlichen der Evangelischen Kirchgemeinde Erlen nicht gelungen, bis zur Versammlung neue Vorstandsmitglieder für die drei vakanten Sitze zu finden. «Konsequenzen hat das abgesehen von der Mehrbelastung für den restlichen Vorstand keine. Wir bleiben trotzdem beschlussfähig», erklärte Max Wälchli den 44 anwesenden Stimmberechtigten. Laut Max Wälchli müssen nun jedes Jahr Ergänzungswahlen durchgeführt werden, bis alle Sitze wieder besetzt sind.

Im Amt bestätigt

Für die Erneuerungswahlen stellten sich die bisherigen Vorstandsmitglieder Monika Blum, Rahel Holderegger, Edith Schmid und Ursula Wälchli zur Verfügung. Alle Frauen wurden mit einem guten Resultat im Amt bestätigt. Ebenfalls mit einem guten Resultat wurde Max Wälchli in das Amt des Präsidenten gewählt, welches er zuvor schon interimsmässig bekleidet hatte. Beat Gadient bleibt weiterhin Kirchenpfleger, ist aber nicht stimmberechtigt, da sein Wohnsitz ausserhalb der Kirchgemeinde liegt. Auch er erreichte ein gutes Wahlresultat. Dem Antrag der Behörde, das Arbeitspensum von Marina Martin-Vaccaro von 60 auf 80 Stellenprozent zu erhöhen, wurde einstimmig gutgeheissen.

Nicht zweckgebundenes Legat

Zustimmung fand auch Kredit über 85 000 Franken für eine nachhaltige Sanierung des Parkplatzes. Die Erbschaft über rund 73 000 Franken, mit der Hanna Dintheer-Oggenfuss die Kirchgemeinde bedachte, wird dem Fonds zur Förderung kirchlichen Lebens zugeführt. «Es handelt sich bei der Erbschaft um ein nicht zweckgebundenes Legat. So sind wir frei in der Verwendung», sagte Beat Gadient.