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Baustop am Schulhaus

Die Implenia baut bis auf Weiteres nicht mehr am Primarschulzentrum Elisabetha Hess in Weinfelden. Grund dafür sind Schäden am Bau, deren Ursache ein Fachmann abklären muss.
Esther Simon
Besichtigung des Schadens: Wolfgang Bosshart, Leiter der Geschäftsstelle Thurgau/Schaffhausen von Implenia Schweiz AG, und der Weinfelder Schulpräsident Thomas Wieland auf der Baustelle. (Bild: Andrea Stalder)

Besichtigung des Schadens: Wolfgang Bosshart, Leiter der Geschäftsstelle Thurgau/Schaffhausen von Implenia Schweiz AG, und der Weinfelder Schulpräsident Thomas Wieland auf der Baustelle. (Bild: Andrea Stalder)

WEINFELDEN. Seit gestern gilt am Primarschulzentrum Elisabetha Hess ein Baustop. Wie lange dieser dauert, hängt vom Gutachten ab. Ein noch zu bestimmender Geologe/Statiker soll es so rasch wie möglich erstellen. Thomas Wieland, Präsident der Primarschule Weinfelden, geht jedenfalls von mehreren Wochen aus – «bis wir dann auch eine optimale Lösung für das Problem ausgearbeitet haben».

Risse an der Aussentreppe

Das Problem – das sind Risse an einer Aussentreppe des Schulhaustraktes. Die Totalunternehmerin Implenia Schweiz AG stellte die Schäden Mitte Februar fest. «Wir wussten, dass es sich beim Baugrund um ein anspruchsvolles Gelände handelt», sagt Wolfgang Bosshart, Leiter der Geschäftsstelle Thurgau/Schaffhausen von Implenia. «Deshalb führte die Bauleitung regelmässige Kontrollen durch.» Weshalb die Risse entstanden sind, sei zurzeit völlig unklar. «Vorabklärungen eines Schadenbegutachters der Bauplatzversicherung weisen auf Bewegungen im Untergrund hin», sagt Bosshart. Aufgrund dieser Abklärungen wurde im Februar ein Teilstop der Bauarbeiten verfügt. Weil sich die Indizien Ende Februar erhärteten, verfügt Implenia nun den sofortigen Baustop. Auf der Baustelle wird zwar noch gearbeitet, aber es entstehen keine neuen Gebäudeteile mehr. «Kontrolliertes Herunterfahren» nennen Fachleute vom Bau diesen Vorgang.

Zehn Arbeiter betroffen

«Wir haben nach Konzept und Vorgaben gebaut», betont Bosshart. Offenbar hätten jetzt Kräfte gewirkt, die möglicherweise einen Zusammenhang mit der Aufschüttung haben könnten. «Wir wollen nicht spekulieren. Ein Gutachter soll die Ursache ermitteln.» Wobei möglicherweise auch abzuklären wäre, «ob man diese Entwicklung nicht voraussehen konnte», sagt Bosshart. Vom Baustop seien zehn Arbeiter betroffen, sagt Projektleiter Peter Trachsel. In der Regel arbeiten 20 Männer am Bau. Wie sich die Verzögerung auf den Zeitplan und die Kosten auswirkt, ist nicht bekannt.

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