Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BAUSTELLE: Hammer, Pickel und Bagger

Nicht nur in Amriswil wurde in diesem Jahr gebaut, was das Zeug hielt. Auch die Verbindung zwischen Hefenhofen und Sommeri war längere Zeit unterbrochen.
Manuel Nagel
Die Schweizer Jassfreunde im Schatten des Schlosses (Bild: Mario Testa)

Die Schweizer Jassfreunde im Schatten des Schlosses (Bild: Mario Testa)

Manuel Nagel

manuel.nagel@thurgauerzeitung.ch

«Das Leben ist eine Baustelle» ist der Titel eines deutschen Films aus dem Jahre 1997. 20 Jahre später könnte man in und um Amriswil die Fortsetzung dieser Tragikomödie drehen.

Bereits früh in diesem Jahr fuhren Baumaschinen im Zentrum der Stadt auf. Am 21. Januar waren die Türen der Migros zum letzten Mal geöffnet – unmittelbar danach wurde mit dem Abriss des Gebäudes begonnen.

Anfang März gab der Kanton bekannt, dass der Kreisel Mühlebach saniert wird. Gleichzeitig waren auch die Tage des provisorischen Kreisels bei der Einmündung von der Säntisstrasse in die Arbonerstrasse gezählt, der während der Bauphase des Pentorama-Kreisels den Verkehrsfluss sicherstellen sollte. Das tat er so gut, dass es aus der Bevölkerung Bestrebungen gab, aus dem Provisorium ein Providurium zu machen. Es nützte nichts. Dafür gab es provisorischen Kreiselersatz an der Kreuzung Weinfelder- und Kreuzlingerstrasse, als der Mühlebach-Kreisel gebaut wurde.

Es kam während der 13-wöchigen Bauzeit zwar zu grösseren Verkehrsbehinderungen, doch der von vielen erwartete Kollaps blieb aus. Zwei Monate nach dem Baustart am 20. März konnte der Individualverkehr auch wieder nach Schocherswil hinauffahren und ab Mitte Juni konnte der Kreisel Mühlebach ohne Einschränkungen befahren werden.

Grosse Zustimmung für den Stadthausanbau

Ende März wurde auch mit der Sanierung der Weinfelderstrasse begonnen. Der Abschnitt zwischen Stadthaus und Alleestrassen-Kreisel mit dem Stier konnte bis zum 8. September nur einspurig befahren werden. Der Transitverkehr von Westen nach Osten wurde über die Hagenwiler- und St. Gallerstrasse umgeleitet. Auch der obere Teil der Kirchstrasse war längere Zeit gesperrt.

Keine direkte Verbindung mehr gab es auch bis Ende August zwischen Hefenhofen und Sommeri. Die Strasse wurde saniert und bekam ein Trottoir.

Ebenfalls im März stellte die Stadt das Siegerprojekt für den Stadthausanbau vor. An der Urnenabstimmung am 24. September votierten mehr als zwei Drittel der Amriswiler für den Büroneubau, in welchem sich künftig die sozialen Dienste und die Bauverwaltung befinden. Noch deutlicher war die Zustimmung für den Umbau der einstigen Garagen der Feuerwehr zum neuen Standort für die Rettungsdienste der Spital Thurgau AG.

Das dritte grosse Bauvorhaben wird im Tellenfeld realisiert. Schon 2016 gab das Volk – wenn auch erst im zweiten Anlauf – grünes Licht für den Bau der neuen Sporthalle und der Sanierung der alten Tellenfeld-Halle. Durch die Kombination der beiden Dreifachhallen ergeben sich infrastrukturelle Möglichkeiten, die einzigartig sind. Am 4. Dezember erfolgte der Spatenstich, und wenn alles rund läuft, so werden unsere Volleyballer ab der Saison 2019/2020 ihre Champions-League-Spiele nicht mehr im Exil austragen müssen.

Einen zweiten Anlauf braucht auch das Garderobengebäude. Zwar wurde das Projekt vom Volk deutlich gutgeheissen, doch in der Detailplanung stellte sich heraus, dass der gesprochene Kredit über 1,5 Millionen Franken nicht ausreicht, um das Gebäude zu bauen. Die Baukommission unter Leitung von Stadtrat Stefan Koster sucht nun intensiv nach kostensenkenden Optimierungen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.