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Baustart trotz erneuter Auflage

Die Terrainarbeiten für die neue BMX-Anlage auf der Güttingersreuti haben begonnen. Die Finnenbahn muss deswegen leicht verschoben werden.
Mario Testa
Die Erdarbeiten für die BMX-Piste am östlichen Rand von Weinfelden haben begonnen. (Bild: Mario Testa)

Die Erdarbeiten für die BMX-Piste am östlichen Rand von Weinfelden haben begonnen. (Bild: Mario Testa)

Die Bagger haben die grüne Wiese ganz im Nordosten der Güttingersreuti in Beschlag genommen. Nach dem Spatenstich kurz vor der Wega im Beisein von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Sport, sind nun die Erdarbeiten für die künftige BMX-Anlage im Gang. Gleichzeitig liegt seit dem 4. Oktober beim Bauamt Weinfelden jedoch noch ein Baugesuch zur Projektänderung auf.

«Die BMX-Anlage soll um wenige Meter nach Westen hin erweitert werden», sagt Bauamtschef Martin Belz. «Diese Änderungen beruhen auf dem Wunsch des Pistenbauers. Es sei wichtig, dass die Abstände zwischen den Sprüngen stimmen und das sei nur mit einer leichten Vergrösserung der Anlage möglich, hat er mir erklärt.»

Laufstrecke mit Holzschnitzeln wird verlegt

Die nachgereichte Projektänderung habe auf die übrige Bautätigkeit auf der Güttingersreuti keinen Einfluss, auch nicht auf die Finnenbahn, die derzeit noch durch das künftige BMX-Areal verläuft. «Ein kurzer Abschnitt der Finnenbahn muss ohnehin verschoben werden, das war bereits Bestandteil der bewilligten ersten Baueingabe», erklärt Martin Belz. Diese Arbeiten würden jetzt durchgeführt, damit die Finnenbahn ununterbrochen zugänglich sei für die Sportler, erst danach dürfen die Erdarbeiten für die BMX-Anlage im Bereich der jetzigen Finnenbahn erfolgen. «Der Gemeinderat hat diese Auflage bei der Baubewilligung für die Anlage gemacht.»

Bauherr der Piste mit drei 180-Grad-Steilwandkurven, vielen Sprüngen und der Startrampe ist die Stiftung Faszination BMX. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, eine neue Heimat für die Flying Tigers zu finden. Der BMX-Club musste vor drei Jahren vom angestammten Platz in Sitterdorf fort, weil ihm die Besitzer des Geländes den Vertrag gekündigt hatten. Die neue Anlage in Weinfelden soll künftig auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Genug Geld für die erste Bauetappe vorhanden

Die Stiftung Faszination BMX hat im vergangenen Jahr kräftig die Werbetrommel für das Projekt gerührt und Geld gesammelt. Insgesamt rechnet Stiftungspräsident Markus Rüegg mit einem Investitionsvolumen von rund 1,2 Millionen Franken. Etwa zwei Drittel dieses Geldes sind beisammen, vor allem Aufgrund eines Beitrags des Kantons Thurgau aus dem Sporttoto-Fonds sowie dem Land, das die Gemeinde im Baurecht abgibt. Für die erste Bauetappe reicht das Geld, für weitere Ausbauten ist Rüegg weiterhin auf Sponsorensuche.

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