Bank macht Berg zum Hauptsitz

Die Raiffeisenbank Birwinken orientierte an der Generalversammlung über ihre Ausbaupläne im ehemaligen Gasthof Post. 7,8 Millionen Franken will die aufstrebende Bank in den Umbau investieren.

Hugo Berger
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Der künftige Hauptsitz: Die Raiffeisenbank Birwinken baut den ehemaligen Landgasthof Post in Berg um. (Bild: Urs Jaudas)

Der künftige Hauptsitz: Die Raiffeisenbank Birwinken baut den ehemaligen Landgasthof Post in Berg um. (Bild: Urs Jaudas)

erlen. Wenn die Raiffeisenbank Birwinken zur Generalversammlung einlädt, dann ist sie auf eine grosse Halle angewiesen. 605 der insgesamt rund 3000 Mitglieder strömten am Freitagabend denn auch in die Aachtalhalle in Erlen. «Dass wir in dieser schönen Halle unsere 87. Generalversammlung abhalten können, noch bevor diese offiziell eröffnet wird, ist für uns eine Premiere», freute sich der Präsident des Verwaltungsrates der Raiffeisenbank Birwinken, Michael Bötschi.

Gutes Jahresergebnis

Erfreuliches konnten Michael Bötschi und Bankleiter Peter Greuter auch über die Jahresrechnung 2010 der Raiffeisenbank Birwinken berichten. Man sei sehr erfreut, im schwierigen Marktumfeld einen Gewinn von 785 133 Franken auszuweisen.

Seit Jahren verzeichnet die Raiffeisenbank Birwinken ein überdurchschnittliches Wachstum vor allem im Hypothekargeschäft. Dieses konnte im vergangenen Jahr abermals um über 22 Millionen Franken gesteigert werden.

«Wir prüfen jedes Kreditgesuch seriös auf die Tragbarkeit hin und müssen auch Gesuche ablehnen, wenn diese nicht den Richtlinien entsprechen», sagte Daniel Keller, Mitglied der Bankleitung.

Lokale Verankerung

Als ihre Stärke sieht die Raiffeisenbank Birwinken die lokale Verankerung. Auf diese Karte will man auch künftig setzen. So wurde im vergangenen Jahr die Zweigstelle in Erlen ausgebaut. Neu stehen dort zwei Schalter und ein grosses Besprechungszimmer zur Verfügung.

Weiter ausbauen will die Raiffeisenbank Birwinken ihren Standort in Berg (die Thurgauer Zeitung berichtete). «Seit vielen Jahren ist Berg unser wichtigster Standort, darum soll er unser Hauptsitz werden», verkündete Peter Greuter. Zu Beginn dieses Jahres hat die Raiffeisenbank die Liegenschaft Gasthof Post, in der sie eingemietet war, käuflich erworben. Mit verschiedenen Umbauarbeiten, die im Herbst beginnen, will die Bank mehr Platz schaffen und die Abläufe optimieren.

Grosszügige Schalterhalle

Bis im Herbst des nächsten Jahres entstehen in der alten Post an der Hauptstrasse eine grosszügige Schalterhalle, ein Tresorraum, weitere Büros sowie ein Besprechungszimmer. Die gesamten Investitionen in den Um- und Ausbau in Berg beziffern die Verantwortlichen der Bank auf 7,8 Millionen Franken.

Die Generalversammlung einer Raiffeisenbank ist auch immer ein gesellschaftliches Ereignis, so auch am Freitagabend in Erlen.

Nach dem Essen zeigten die «Konterschwung» eine beeindruckende turnerische Leistung, und das Comedy-Duo Messer & Gabel sorgte mit Wortwitz für gute Unterhaltung von Bankleitung und Mitgliedern.