Bank feiert ein Volksfest

Weit über 1000 Neugierige warfen einen Blick hinter die Kulissen des Raiffeisen-Neubaus.

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Tag der offenen Tür: Grosses Interesse am Neubau der Raiffeisenbank Zihlschlacht-Muolen-Bischofszell. (Bild: PD)

Tag der offenen Tür: Grosses Interesse am Neubau der Raiffeisenbank Zihlschlacht-Muolen-Bischofszell. (Bild: PD)

Bankleiter Rolf Müller freute sich am Samstag über den Grossaufmarsch am Tag der offenen Tür der Raiffeisenbank Zihlschlacht-Muolen-Bischofszell mit Volksfest-Charakter. Er blickte staunend in die Menschenmenge: «Wir wurden komplett überrumpelt.» Der markante Bau im Schützengütliquartier wurde allgemein als gelungen bezeichnet.

Das neue Konzept mit einer offenen, einladend wirkenden Eingangshalle wurde gut aufgenommen. Eine Besucherin stellte fest: «Das ist ja komplett anders als früher.» Offene Schalterhallen lägen im Trend, erklärte Müller. Zu Diskussionen Anlass gaben die Raumbezeichnungen. Sie lehnen sich – passend zur Thurgauer Rosenstadt – an Rosennamen an und sind zudem Begriffe, die in irgendeiner Art mit Geld zu tun haben.

Am offiziellen Eröffnungsabend am Freitag sagte Stadtpräsident Thomas Weingart im Rahmen eines Podiumsgesprächs, die Raiffeisenbank habe mit dem Neubau einen neuen Akzent nördlich der Bahnlinie gesetzt. Sie sei gewissermassen das «Dessert» der positiven Entwicklung dieses Ortsteils.

Vereine bekunden ihre Verbundenheit

Verwaltungsratspräsident Marcel Vontobel stellte erfreut fest, dass man beim Neubauprojekt nicht einfach «am Alten herumgebaut», sondern gradlinig vorwärts geschaut habe. Bauleiter Philipp Klay lobte die Termintreue des Gewerbes. Baukommissionsmitglied Heinz Bochsler räumte ein, dass man für die pionierhafte Energieversorgung Verzögerungen in Kauf genommen habe. Der Präsident des Verbands Thurgauer Raiffeisenbanken, Urs Schneider, bezeichnete den Neubau als gutes Beispiel, wie Raiffeisen-Genossenschaften mit zukunftweisenden Entscheiden für Kontinuität sorgen.

Am Tag der offenen Tür warteten mehrere Vereine aus der Region mit musikalischen Beiträgen auf und trugen so zum gelungenen Volksfest bei. (red.)