Bald gibt's erste Führungen

BERG Anfang dieses Jahres hat der Bau des neuen Primarschulhauses in Berg begonnen, nun steht der Rohbau. Mit dem Richtfest bedankte sich die Schulgemeinde am Freitag bei allen Beteiligten.

Anna Hug
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Architekt Martin Hsu, Schulleiter Peter Kuhn und Baukommissionspräsident René Rutz stossen auf den gelungenen Baufortschritt in Berg an. (Bild: Mario Testa)

Architekt Martin Hsu, Schulleiter Peter Kuhn und Baukommissionspräsident René Rutz stossen auf den gelungenen Baufortschritt in Berg an. (Bild: Mario Testa)

 Ein Blick auf den Pausenplatz verrät: Der Rohbau des neuen Schulhauses in Berg ist fertig und das feierte die Schulgemeinde am Freitagabend mit dem Richtfest. Sie läutete somit den Beginn des Innenausbaus ein. Sämtliche Beteiligte am Projekt folgten der Einladung der Schulgemeinde und kamen zum Apéro und Grillplausch.

Der Bau verläuft nach Plan

«Wir nutzen diesen Anlass, um allen Handwerkern und dem Architektenteam zu danken», sagt Primarschulleiter Peter Kuhn. Die Zusammenarbeit habe bis jetzt hervorragend funktioniert und der Bau liege im Zeitplan. «Nächsten Sommer wird das Schulhaus wie geplant fertig sein», sagt Kuhn.

Auch Baukommissionspräsident René Rutz zieht eine sehr positive Bilanz, speziell die Sicherheitsmassnahmen hätten sich bewährt. Die Schule hatte Eltern und Kinder früh über das Vorhaben informiert und eine weisse Wand errichten lassen, die Pausenplatz und Baustelle voneinander trennt. Damit die Kinder das Geschehen aber trotzdem mitverfolgen konnten, hat man einige Gucklöcher offen gelassen. «Der Bau ist für die Schüler und Lehrer einmalig. Er wird von uns allen gespannt mitverfolgt», sagt Peter Kuhn. Bald will er im Rohbau die ersten Führungen mit Schülern und Lehrern durchführen und ihnen das Gebäude von innen zeigen.

Kuhn zufrieden mit Architekten

Wegen Platzmangel in den bestehenden Gebäuden hat die Volksschulgemeinde Berg-Birwinken das 6,8 Millionen Franken teure Projekt in Angriff genommen. «Die Architekten haben verstanden, was uns bei diesem Gebäude wichtig ist», sagt Kuhn lobend über das Team von Froelich & Hsu aus Zürich.

Für Architekt Martin Hsu ist es das dritte Schulhaus, das sein Büro verwirklicht. «Der Reiz am Projekt lag darin, für ein bestehendes Ensemble eine Ergänzung zu finden, die hineinpasst, aber doch auch unsere eigene Handschrift trägt», sagt er.