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BÄNIKON: Fast alles drehte sich um Zahlen

An der Versammlung der Politischen Gemeinde Amlikon-Bissegg genehmigten 55 Stimmberechtigte die Rechnung 2016, die besser abschliesst wie budgetiert.
Rudolf Steiner

Auf der Traktandenliste standen nur die Rechnungen 2016 der Gemeinde und der Werke. So sprach am Donnerstagabend im Restaurant Ochsen in Bänikon praktisch «nur» Gemeindepräsident Othmar Schmid, der den 55 geduldig und aufmerksam zuhörenden Stimmberechtigten die Jahresrechnungen 2016 der Politischen Gemeinde erklärte, die erstmals nach dem neuen kantonalen Rechnungsmodell HRM2 erstellt wurde und wegen der ­vielen Änderungen kaum Vergleichsmöglichkeiten mit den Rechnungen der Vorjahre ermöglicht. Er erwähnte dabei die kleinen Freuden und Sorgen der Verantwortlichen, so zum Beispiel die um fast 100000 Franken höher ausgefallenen Steuererträge, die allerdings einen um fast 40000 Franken kleineren kantonalen Beitrag beim Finanz- und Lastenausgleich zur Folge hatten.

Sorgen bereiteten aber nach wie vor die massiv gestiegenen Bei-träge an die Spitex für die ­ambulante Krankenpflege, sagte Schmid. Dank grosser Sparanstrengungen des Gemeinderates konnte statt des budgetierten Fehlbetrages von 95000 Franken ein Gewinn von 15184 Franken verzeichnet werden, dies bei Einnahmen von 3,6 Millionen Franken. Das heisst auch, dass die Jahresrechnung 2016 um gut 110000 Franken besser ausgefallen ist wie budgetiert.

Sorgen mit dem Grillplatz im Schragenhölzli

Die Rechnungen der Gemeinde und der Werkbetriebe wurden genehmigt, auch der Gewinnverwendung wurde zugestimmt: Der gesamte Gewinn wird dem Eigenkapital zugewiesen, das neu 993488 Franken beträgt. Sorgen bereiten den Behörden auch, wie Schmid in der Allgemeinen Umfrage orientierte, einer der beiden Grillplätze auf Gemeindegebiet. Während beim Grillplatz oberhalb Strohwilen und Wolfikon alles wunschgemäss ablaufe, habe man beim Grillplatz im Thurvorland im Schragenhölzli in letzter Zeit massive Probleme. Die Gemeinde stellt ja dort für die Grillplatzbenützer Holz zur Verfügung, das in den vergangenen Wochen jedes Mal kurz nach dem Bereitstellen verschwunden sei. Beim letzten Vorfall hätten die Vandalen und Diebe sogar das kleine Holzhaus, das für den Schutz des Brennholzes gedacht war, total abgebrochen und verbrannt. Und beim Entsorgungsplatz an der Wilerstrasse in Bissegg sei vor einigen Tagen sogar ein ganzer, total ausgeschlachteter PKW abgestellt beziehungsweise entsorgt worden, von dem der Besitzer nicht bekannt sei.

In beiden Fällen habe man bei der Polizei Strafanzeige eingereicht. Gemeindepräsident Othmar Schmid bat die Stimmberechtigten um Mithilfe. Bei auffälligen Beobachtungen solle entweder die Gemeindekanzlei oder direkt die Polizei verständigt werden.

Rudolf Steiner

weinfelden@thurgauerzeitung.ch

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