Awa eröffnet mit einem Hallelujah

Die Amriswiler Weihnachts- und Gewerbeausstellung hält bis Sonntag eine Fülle von Überraschungen bereit. Präsident Stephan Häuselmann stellte die Eröffnung unter das Motto «Innehalten und staunen».

Rita Kohn
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Grossandrang bei der Autogrammstunde der Sänger von Phenomen zur Eröffnung der Amriswiler Weihnachts- und Gewerbeausstellung. (Bilder: Nana do Carmo)

Grossandrang bei der Autogrammstunde der Sänger von Phenomen zur Eröffnung der Amriswiler Weihnachts- und Gewerbeausstellung. (Bilder: Nana do Carmo)

AMRISWIL. Phenomenal heissen sie, die vier Sänger aus dem «Bernbiet», die gestern abend die Eröffnungsgäste der awa unterhielten und dafür viel Applaus ernteten. Ob ihre Darbietung, vor allem aber das voller Inbrunst vorgetragene «Hallelujah» zu einem Leitsatz für die Ausstellerinnen und Aussteller der diesjährigen awa wird, müssen die nächsten Tage zeigen.

Stephan Häuselmann, Präsident der awa-Kommission, ist überzeugt davon, dass die Ausstellung viel zu bieten hat. Es lohne sich innezuhalten und sich die Präsentationen anzusehen, sagte er in seiner Eröffnungsansprache. Das Innehalten sieht er als Ergänzung zum Motto, unter das er seine Ansprache vor zwei Jahren gestellt hatte: Gemütlichkeit.

Vom Chaos zur Ausstellung

Stadtammann Martin Salvisberg zeigte sein Staunen über die Leistungsfähigkeit des Amriswiler Gewerbes. «Aus dem organisierten Chaos während des Einrichtens der Ausstellung ist eine attraktive Präsentation geworden», sagte er zur Eröffnung. Er freue sich über die stetige Steigerung, die die awa in den letzten Jahren erlebt habe – sichtbar sei das etwa beim Motto. 2010 lautete dieses «Chum und lueg», zwei Jahre später hiess es «Lass Dich überraschen», und nun steht die Ausstellung unter dem Motto «Made in Amriswil». Für den Stadtammann eine positive Entwicklung, die er mit viel Freude zur Kenntnis genommen habe.

Tatsächlich ist «Made in Amriswil» nicht nur der Überbegriff für das Amriswiler Gewerbe, die Besucherinnen und Besucher sind auch eingeladen, das gleich in die Tat umzusetzen. Erstmals wird auf der Bühne ein Workshop geboten, an dem sich alle beteiligen können.

Früher als bisher

Die awa hat Tradition. Dieses Jahr öffnet die Ausstellung zum 53. Mal ihre Türen. Dennoch musste mit einigen Traditionen gebrochen werden. Wichtigstes Merkmal ist hier das Datum. Denn die awa findet eine Woche vor dem bisher jeweils gewählten Datum – dem ersten Adventswochenende – statt.

Um sichtbar zu machen, dass man auch bereit sei, neue Wege zu gehen, habe man sich schliesslich auch ein neues Logo gegeben, sagte Stephan Häuselmann. So würden die Besucherinnen und Besucher viel Altbewährtes, aber eben auch einige Neuerungen antreffen. Dazu gehört etwa der in die awa integrierte Adventsmarkt auf dem Pentorama-Vorplatz.

Viele Sonderschauen

Mehr noch als in den vergangenen Jahren sind an der awa zahlreiche Sonderschauen zu sehen. Ob es nun die Teigwarenherstellung bei der Nudelfactory ist, die Visualisierung des neuen Cafés 8580 mit Glacedegustation beim Rössli-Beck oder die Sonderschau der Feuerwehr (Samstag von 11 bis 16 Uhr): Die Besucherinnen und Besucher erleben an der awa 2014 mehr als nur schön dekorierte Ausstellungsstände.

Stephan Häuselmann, awa-Kommissionspräsident (Bild: Nana do Carmo / TZ)

Stephan Häuselmann, awa-Kommissionspräsident (Bild: Nana do Carmo / TZ)