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«Auswirkungen auf den Bodensee äusserst gering»

Romanshorn Nach aktuellen Kenntnissen des Amtes für Umwelt wurden rund 400 Kubikmeter Wasser mit einem Gehalt von einem bis drei Prozent Schaummittelkonzentrat beim Brand auf dem Tobi-Areal in Egnach eingesetzt. «Das Mittel enthält verschiedene organische Komponenten, von denen die meisten biologisch gut abbaubar sind», sagt Irene Purtschert Sinniger, die Leiterin der Abteilung Abwasser und Anlagensicherheit. Eine Ausnahme seien die so genannten Fluortenside, die gemäss Angaben im Sicherheitsdatenblatt eine Konzentration von weniger als fünf Prozent aufweisen. «Von den Einsatzkräften wurde alles unternommen, damit die Gewässerbelastung möglichst gering gehalten werden konnte.» So sei nur eine sehr geringe Menge des Löschwassers direkt in den Bodensee gelangt. «Der Hauptteil wurde in die Kläranlage Romanshorn und die Kläranlage Morgental in Steinach geleitet beziehungsweise überführt.» Da neben dem Schaummittel auch viel Wasser zusätzlich eingesetzt worden sei, «war das Gemisch stark verdünnt», sagt Purtschert Sinniger. Messungen auf der ARA in Romanshorn hätten gezeigt, dass die organische Fracht aufgrund des Löschschaumes stark angestiegen sei. «Der Grenzwert für organische Stoffe wurde deutlich, derjenige für Ammoniumstickstoff leicht überschritten.» Bereits am dritten Tag hätten die Werte wieder gut eingehalten werden können. «Das zeigt, dass das ARA-Personal die Kapazität der Kläranlage sehr gut zu nutzen wusste, um das Ereignis zu bewältigen.»

Die im Löschmittel enthaltenen Fluortenside seien in der ARA nicht abbaubar. «Der Abbau von anderen Stoffen wird dadurch aber nicht verhindert.» Aufgrund der starken Verdünnung und der nicht sehr grossen Menge könne davon ausgegangen werden, dass die Auswirkung auf den Bodensee äusserst gering sein dürften, sagt Purtschert Sinniger. «Beim Einsatz handelte es sich um einen ausserordentlichen Notfall. Festzuhalten ist dennoch, dass solche Stoffe grundsätzlich nicht ins Gewässer gelangen sollen.» (mso)

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