«Ausgeschlossen ist nichts»

Das 15. Romanshorner Sommernachtsfest ist Geschichte: Rund 7000 zahlende Besucher kamen. Präsident Cello Fisch hält es für denkbar, dass das Feuerwerk auch künftig mit Musik untermalt oder sonstwie speziell gestaltet wird.

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Feuerzauber, zum ersten Mal mit Musik untermalt, am Romanshorner Nachthimmel. (Bild: Coralie Wenger)

Feuerzauber, zum ersten Mal mit Musik untermalt, am Romanshorner Nachthimmel. (Bild: Coralie Wenger)

Herr Fisch, wie oft waren Sie vergangene Woche in der Kirche?

Cello Fisch: Kein einziges Mal.

Und trotzdem haben Sie einen guten Draht nach oben: Rechtzeitig zum Sommernachtsfest wurde es wieder schön…

Fisch: Ja, da hatten wir tatsächlich viel Glück. Vor allem, wenn man sieht, wie wechselhaft dieser Sommer bisher verlaufen ist.

Wie viele zahlende Besucherinnen und Besucher kamen zum 15. Sommernachtsfest?

Fisch: Etwas über 7000.

Entspricht das den Erwartungen der Organisatoren?

Fisch: Ja, wir sind glücklich mit diesem Resultat.

Wobei auf dem Festplatz wahrscheinlich viel mehr als 7000 zahlende Besucher waren.

Fisch: Ja. Es dürften insgesamt etwa 9500 Personen gewesen sein. Weil so schönes Wetter war, kamen viele schon vor 16 Uhr aufs Areal, und diese Leute zahlen bekanntermassen ja keinen Eintritt.

Zum ersten Mal war das Feuerwerk am Sommernachtsfest mit Musik untermalt. Wie fällt Ihr diesbezügliches Fazit aus?

Fisch: Das Feuerwerk war sehr schön, und die Kombination der verschiedenen musikalischen Stilrichtungen gelang. Auch die Rückmeldungen der Besucher waren gut.

In der Tat: Es ist viel Lob zum Feuerwerk zu hören. Allerdings soll die Tonqualität nicht auf dem ganzen Gelände optimal gewesen sein.

Fisch: Das ist so. Auf der Seeparkwiese gab es bei einem Funkboxen-Turm Übertragungsprobleme.

Der Techniker hatte das allerdings schnell im Griff.

Wird es am Fest auch künftig Musik zum Feuerwerk geben?

Fisch: Das wird an unserer nächsten Sitzung ein Thema sein. Ausgeschlossen ist nichts.

Und was denken Sie persönlich zu dieser Frage?

Fisch: Das Feuerwerk mit Musik war schön. Allerdings wollen wir nicht einfach dasselbe wie die Feste links und rechts anbieten.

Es sind auch andere Varianten von Feuerwerken denkbar, ohne dass ich dazu jetzt aber mehr sagen möchte.

Auch am Sonntag hatten die Organisatoren Wetterglück: Ab dem Mittag war es wieder angenehm. Wie sind Sie mit dem Besucheraufmarsch am Sonntagnachmittag zufrieden?

Fisch: Er war sehr gut, die Leute flanierten durch das Gelände.

Erst als es gegen 18 Uhr wieder zu regnen begann, leerte sich das Areal rasch, was aber den Abbruch- und Aufräumarbeiten zugute kam.

Anfang Sonntagnachmittag durften die Kinder die Bahnen aufgrund des 15-Jahr-Jubiläums eine Viertelstunde lang gratis benutzen.

Fisch: Ja. Es hatte viele Familien und Junge, die um punkt 14 Uhr dastanden und die Möglichkeit nutzten, gratis Bahnen zu fahren. Viele von ihnen blieben auch später noch auf dem Areal.

Wie fielen die Rückmeldungen der Standbetreiber generell aus – herrschte auch hier eitel Sonnenschein?

Fisch: Ja, die Leute sind durchs Band glücklich mit dem Verlauf des Festes, das zudem ohne grössere Zwischenfälle verlief. Und das ist das Schönste an allem.

Interview: Daniel Walt

Zufrieden: Cello Fisch.

Zufrieden: Cello Fisch.

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