August Minikus spielt mit Gewürzen, Farben und Formen

FREIDORF. «In der Ostschweiz ist ein neues Bijou zu entdecken», schreiben die Autoren des Gault-Millau-Führers 2014 über das Restaurant Mammertsberg in Freidorf.

Inge Staub
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Luisa und August Minikus (Mitte) freuen sich über 17 Punkte. (Bild: Max Eichenberger)

Luisa und August Minikus (Mitte) freuen sich über 17 Punkte. (Bild: Max Eichenberger)

FREIDORF. «In der Ostschweiz ist ein neues Bijou zu entdecken», schreiben die Autoren des Gault-Millau-Führers 2014 über das Restaurant Mammertsberg in Freidorf. Im 100jährigen Haus Mammertsberg, in dem Stararchitektin Tilla Theus eine Symbiose aus Alt und Neu geschaffen hat, wirkt August Minikus in der Küche. Die Gaststube ist das Reich seiner Frau und Sommelière Luisa Minikus. Der Gourmetführer kürte den «Mammertsberg» zum «Restaurant des Monats Mai» und vergab im neuen Führer 17 Punkte. Diese nahmen das Ehepaar Minikus aus dem «Römerhof» in Arbon ins neue Haus in Freidorf mit.

Die gleiche Handschrift

«August Minikus spielt mit Geschmacksnuancen, Gewürzen, Farben und Formen», begründen die Tester ihre Entscheidung. Für Luisa und August Minikus ist die erneute Auszeichnung mit 17 Punkten eine Bestätigung, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Zwar habe seine Küche die gleiche Handschrift wie in Arbon, sagt August Minikus, doch habe diese im neuen Betrieb eine moderne Note erhalten. Seine meisterliche Küche und das schöne Ambiente betrachtet Minikus als Gesamtkunstwerk.

Die Gastgeber zelebrieren nicht nur Genuss und Gastlichkeit auf allerhöchstem Niveau. Sie legen auch Wert darauf, nachhaltig zu wirten. Fleisch und Gemüse kommen von Bauern aus der Nachbarschaft, die Fische aus dem Bodensee.

Metzgete neu interpretiert

Die Kreativität von August Minikus zeigt sich darin, dass er Herkömmliches neu interpretiert. So bietet er am 23. Oktober eine Gourmetmetzgete an. Dabei kommen ganz spezielle Köstlichkeiten auf den Tisch.

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