Aufwertung für den Barfussweg

Am Samstag hat der Waldverein seine neuste Errungenschaft enthüllt. Wanderer können nun den Klangstein «4. König» am Biotop ertönen lassen.

Christoph Heer
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Regierungsrätin Monika Knill und Wuppenaus Gemeindeammann Hanspeter Gantenbein versuchen dem Klangstein Töne zu entlocken. (Bild: Christoph Heer)

Regierungsrätin Monika Knill und Wuppenaus Gemeindeammann Hanspeter Gantenbein versuchen dem Klangstein Töne zu entlocken. (Bild: Christoph Heer)

WUPPENAU. Es ist nicht ganz so einfach, wie es aussieht. Mit nassen Händen soll man beim Klangstein unterhalb der drei Klangzungen reiben, und wenn man Glück hat, ertönen feinste verschiedenartige Töne. Während es Regierungsrätin Monika Knill auf Anhieb schafft, tut sich der Wuppenauer Gemeindeammann und Waldvereinspräsident Hanspeter Gantenbein etwas schwerer mit dem «Musizieren». Und schon machten erste Gerüchte die Runde, ob wohl Hanspeter Gantenbein zu wenig geeignete Abwaschhände habe.

300 Kilo schwedischer Granit

Anlässlich der Saisonschlussarbeiten am Samstagvormittag wurde nach dem Mittagessen das neue Bijou vom Barfussweg eingeweiht. Grund dazu ist auch das 20-Jahr-Jubiläum des Waldvereins, welches am 4. Juli gebührend gefeiert wird. Der Klangstein aus Granit wiegt um die 300 Kilo und war in den vergangenen Jahren in ganz Europa unterwegs. «An unendlich vielen Konzerten und Ausstellungen war er eine der Attraktionen. Jetzt ist er aber genau am richtigen Ort angekommen, nämlich bei uns, am Barfussweg», sagt Gantenbein lachend.

Der «4. König», wie der Klangstein richtig heisst und eine Schenkung der Dr.-Heinrich- Mezger-Stiftung St. Gallen ist, stammt aus Südschweden und ist nun bereits der zweite seiner Art am Barfussweg. Für Gantenbein kommt das nicht von ungefähr, «denn der Barfussweg wird immer musikalischer. So gehören schon seit geraumer Zeit etliche weitere musikalische Instrumente dazu, welche nicht mehr wegzudenken sind.» 15 000 Wanderer begehen jährlich den Barfussweg am Nollen.

Schatzsuche mit Wegleitung

Rolf Gehring informierte über das zweite neue Projekt, das Geocaching. Eine Schatzsuche via GPS und Internet ist ab sofort online spielbar. «Nur wenige Stunden nach der Freischaltung unserer modernen Schatzsuche waren die ersten im Wald unterwegs; jedoch noch nicht alle erfolgreich», sagte Gehring.

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