Aufstockung wäre die beste Lösung

Nicht nur das Schulhaus Hauptstrasse, sondern auch das Trittenbach soll vergrössert werden. Ende 2014 bewilligte die Schulversammlung einen Projektierungskredit von 100 000 Franken. Damals war von einem Modulbau aus Holz südlich des Schulhauses die Rede.

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Nicht nur das Schulhaus Hauptstrasse, sondern auch das Trittenbach soll vergrössert werden. Ende 2014 bewilligte die Schulversammlung einen Projektierungskredit von 100 000 Franken. Damals war von einem Modulbau aus Holz südlich des Schulhauses die Rede. Er sollte vier Schulzimmer, vier Gruppenräume, Toiletten sowie einen Lift beherbergen. Gerechnet wurde mit Investitionen von drei Millionen Franken.

«Wir haben gemerkt, dass dieser Vorschlag viele Kritiker hat», sagte Stefan Keller, Präsident der Baukommission. Der Architekt des Trittenbachs habe der Schulbehörde dann die Variante einer Aufstockung um eine Etage vorgeschlagen. «In dieser gäbe es Platz für fünf neue Schulzimmer, im Untergeschoss könnte dafür eines zu einem Gruppenraum umfunktioniert werden.»

Die Variante hat laut Keller mehrere Vorteile: Sie erfüllt den hohen pädagogischen Anspruch, lässt eine Raumreserve für die Zukunft, und es sei ein weiterer Anbau mit drei Klassenzimmern möglich. «Der Nachteil ist, dass die Variante teurer ist.» Die Behörde plant, einen Nachtrags-Projektierungskredit an der Budgetversammlung im November vorzulegen und eine Urnenabstimmung Ende September 2016.

Ein Votant schlug vor, dass die drei zusätzlichen Schulzimmer gleich mitgeplant werden. Die Behörde solle zwei Ausbauvarianten präsentieren. Ein anderer Votant kritisierte, dass die Prognosen der Schülerzahlen ungenau seien, da man die Zuzüger nicht einrechne. Weitere Votanten bemängelten, dass kein Kostenrahmen bekannt- gegeben wurde. Dieser soll sich laut Präsident Daniel Heidegger zwischen fünf und sechs Millionen Franken bewegen. (ndo)