Aufstehen um vier Uhr in der Früh

Herr Brönimann, wann sind Sie heute morgen aufgestanden?

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Christian Brönimann (45) Angestellter Werkhof Romanshorn

Christian Brönimann (45) Angestellter Werkhof Romanshorn

Herr Brönimann, wann sind Sie heute morgen aufgestanden?

Christian Brönimann: Heute war ich um vier Uhr früh auf den Beinen. Für Personen, die keine Frühaufsteher sind, ist dieser Job nichts. Da ich Pikett hatte, schlief ich nicht besonders ruhig. Allerdings wusste ich am Abend schon, als ich zum Fenster hinausschaute, dass wir heute wegen des vielen Neuschnees früh beginnen müssen. Zum Glück kommt dies nicht jeden Tag vor.

Wie läuft Ihr Tag ab, nach dem es frisch geschneit hat?

Brönimann: Wenn ich normalerweise aus dem Haus gehe, schaue ich mich zuerst im Dorf um, ob das Salzen der Strassen nötig ist. Denn wenn es nicht viel Schnee gegeben hat, aber die Strassen eisig sind, dann müssen wir nicht pfaden, sondern nur salzen. Doch wenn so viel Schnee liegt wie gestern, dann komme ich, ohne mir einen Überblick über die Schneeverhältnisse im Dorf zu machen, direkt in den Werkhof. Dort angekommen biete ich als erstes meine Kollegen auf, was jede zweite Woche meine Aufgabe ist. Heute bin ich mit dem grossen Lastwagen mitgefahren, um die breiten Strassen zu pfaden. Diesen bieten wir aber nur dann auf, wenn die Strassen frei sind von Eis. Er gehört der Muldenzentrale Oberthurgau, diese Firma fährt für den Werkhof.

Mit welchen negativen Aspekten haben Sie sich herumzuschlagen?

Brönimann: Unerfreulich an dieser Arbeit sind Anrufe von Leuten, die reklamieren, weil ihre Strasse noch nicht gepfadet ist. (jub)

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