Aufgefallen

Von Menschen und Hunden Gestern vormittag war Trixi Restle wie so oft mit ihren Hunden im Gebiet Schrofen unterwegs. Da entdeckte ihr Berner Sennenhund etwas weiter entfernt einen Artgenossen, von einem Herrn spazieren geführt. Momo rannte los und beschnupperte das kleine Schosshündchen.

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Von Menschen und Hunden

Gestern vormittag war Trixi Restle wie so oft mit ihren Hunden im Gebiet Schrofen unterwegs. Da entdeckte ihr Berner Sennenhund etwas weiter entfernt einen Artgenossen, von einem Herrn spazieren geführt. Momo rannte los und beschnupperte das kleine Schosshündchen. Die Besitzerin eilte ihrem nicht angeleinten Hund hinterher und wollte sich bei der Zufallsbegegnung entschuldigen, dass ihr Tier so heftig losgestürmt war. Der Besitzer des Schosshündchens zeigte kein Verständnis.

Im Gegenteil: «Gehen Sie doch dorthin zurück, wo Sie herkommen», blaffte er die gebürtige Deutsche an. Diese erkannte nun ihr unfreundliches Gegenüber. Nationalrat J. Alexander Baumann war es, der die Kreuzlingerin, die seit zehn Jahren hier lebt, so provokant abservierte. «Er hat nicht einmal guten Tag gesagt. Ich finde es skandalös, dass ein Politiker sich so fremdenfeindlich äussert.» So weit die Schilderungen der Unternehmergattin.

«Ich gebe zu, ich war wohl nicht besonders höflich, und ja, ich habe diese Bemerkung gemacht», sagt J. Alexander Baumann zum Vorfall. Das riesige Tier sei auf ihn und sein Schosshündchen zugerast und auf seinen Schuhen herumgetrampelt. Hunde, die nicht gehorchen, gehörten seiner Ansicht nach an die Leine, in Waldnähe sowieso, betont der SVP-Nationalrat. «Schliesslich haben wir hier ein Hundegesetz.» Ausserdem sei sein kleiner Cairn/Yorkshire Terrier erschrocken.

Schon einmal habe ein scheinbar harmloser Dalmatiner einem seiner Hündchen, einem Malteser, ein Auge rausgebissen.

Wie diese Geschichte zeigt, bellen die Menschen manchmal lauter als die Hunde. (meg)

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