Auf Schönholzer folgt Rösch

Haupttraktandum an der Jahresversammlung des Vereins AachThurLand war der Wechsel im Präsidium. Die Auseinandersetzung mit dem Thema «Energie» soll weiterhin einen Schwerpunkt der Vereinstätigkeit bilden.

Hannelore Bruderer
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Übergabe der Akten: Christof Rösch, Gemeindeammann von Hohentannen, übernimmt das Amt des Vereinspräsidenten von Walter Schönholzer, Gemeindeammann von Kradolf-Schönenberg. (Bild: Hannelore Bruderer)

Übergabe der Akten: Christof Rösch, Gemeindeammann von Hohentannen, übernimmt das Amt des Vereinspräsidenten von Walter Schönholzer, Gemeindeammann von Kradolf-Schönenberg. (Bild: Hannelore Bruderer)

HOHENTANNEN. Unter der Dachmarke AachThurLand sind die vier Gemeinden Erlen, Hohentannen, Kradolf-Schönenberg und Sulgen vereint. Hauptzweck des Vereins ist es, die Zusammenarbeit von Privatpersonen, Gewerbe, Vereinen und den politischen Gemeinden in der Region zu fördern. Nach der Begrüssung der rund zwei Dutzend anwesenden Mitglieder eröffnete Walter Schönholzer die Jahresversammlung des Vereins AachThurLand mit dem Jahresbericht.

Im Zeichen des Roten Milans

Vor sechs Jahren hatte Walter Schönholzer, der Gemeindeammann von Kradolf-Schönenberg, das Amt vom damaligen Sulger Gemeindeammann Hans Ziegler übernommen. An der diesjährigen Versammlung reichte er das Zepter an Christof Rösch, Gemeindeammann von Hohentannen, weiter. Nicht ohne Stolz wies Schönholzer in seinem Jahresbericht darauf hin, dass sich der Name AachThurLand und dessen Symbol, der Rote Milan, in der Region verfestigt hat und sich weiter auf dem Vormarsch befindet.

Beliebte Bezeichnung

Nebst dem prominentesten Vertreter, dem Gewerbeverein, haben mittlerweile auch zahlreiche andere Vereine die Bezeichnung übernommen. Im letzten Jahr kam die Pfadi Buchenberg dazu, die sich neu Pfadi Buchenberg AachThurLand nennt. Ebenfalls existiert ein Götighofer Wein mit dem AachThurLand-Logo, der, so der Vereinspräsident, vorzüglich munde.

Bei der Kooperation der Gemeinden hob Schönholzer die Familienpolitik, die Veränderungen im Spitex-Bereich und die Ablösung der Amtsvormundschaften durch die Berufsbeistandschaft Region Bischofszell hervor.

Höhepunkte des vergangenen Jahres waren die zwei Messeauftritte des Vereins. Beim «Heimspiel» an der Gewea in Sulgen präsentierten sich die vier AachThurLand-Gemeinden mit der gemeinsamen Sonderschau «Erneuerbare Energien». Ein Thema, das der Verein weiter verfolgt. Dabei wird er von den Fachkenntnissen der vielen Gewerbebetriebe und insbesondere von den Erfahrungen des neuen Präsidenten Christof Rösch profitieren.

Hohentannen gehört mit Amriswil und Tobel-Tägerschen zu den ersten Thurgauer Gemeinden, die auf dem Weg in die 2000-Watt-Gesellschaft sind. Durch entsprechende Information soll der Blick der Einwohner der vier AachThurLand-Gemeinden auf die Möglichkeiten der alternativen Energiegewinnung geschärft werden. Im Fokus steht jedoch nicht nur die Gewinnung von grüner Energie, sondern auch der sparsame Umgang mit den vorhandenen Ressourcen.

Die Anwesenden waren sich einig, dass da ein grosses Potenzial liegt. Als Ansatzpunkte, wurden finanzielle Anreize ebenso genannt wie der Appell an das ökologische Gewissen jedes Einzelnen. Der Vorstand des Vereins fasste die Aufgabe, geeignete Formen zu finden, um die Vision «Energieland AachThurLand» der Bevölkerung näher zu bringen.

Geschenk zum Abschied

Durch die Wahl von Christof Rösch in das Präsidentenamt musste der Posten des Kassiers neu besetzt werden. Andreas Opprecht, Gemeindeammann von Sulgen, hat diese Aufgabe übernommen. Mit Dankesworten und einem Geschenk verabschiedete Markus Dürig, der Präsident des Gewerbevereins AachThurLand, den scheidenden Vorsitzenden Walter Schönholzer.

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