Auf Fischer folgt Schurtenberger

Am 28. November wählt die Katholische Kirchgemeinde Sulgen einen neuen Präsidenten. Einziger offizieller Kandidat ist Josef Schurtenberger aus Bürglen.

Hannelore Bruderer
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In Katholisch-Sulgen sind Daniela Schlumpf und Josef Schurtenberger zur Kandidatur bereit. (Bild: Hannelore Bruderer)

In Katholisch-Sulgen sind Daniela Schlumpf und Josef Schurtenberger zur Kandidatur bereit. (Bild: Hannelore Bruderer)

SULGEN. Auf Ende Jahr treten Kirchenpräsident Stefan Fischer und die Pflegerin, Hannelore Arndt, zurück. Für die Wahlen vom 28. November wird Josef Schurtenberger aus Bürglen als Präsident vorgeschlagen. Alle anderen Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft stellen sich zur Wiederwahl. Beim Pfarreirat, der Rechnungsprüfungskommission und den Urnenoffizianten sind ebenfalls Bisherige zu bestätigen und teilweise auch Neue zu wählen.

Weiterführen wie bisher

Über seine Motivation, dieses Amt zu übernehmen, sagt Schurtenberger: «In der Vorsteherschaft herrscht ein guter Teamgeist, die Pfarrei St. Peter und Paul verfügt zudem über eine funktionierende Gemeindeleitung und viele engagierte Gemeindeglieder.» Der vierfache Familienvater würde die Gemeinde gerne so weiterführen wie bisher, denn da sei bei gesunden Finanzen viel zur Werterhaltung getan worden.

Unterstützung durch Familie

Wo sein Fokus liegen wird, kann der 57-Jährige noch nicht sagen. Er müsse sich erst in die laufenden Projekte einarbeiten und sich mit den strategischen Zielen vertraut machen. «Dann ist es ja auch so, dass ein Präsident keine Entscheide alleine fällt, sondern Teil der Vorsteherschaft ist.»

Erfahrung in der Teamführung bringt Schurtenberger aus seinem Beruf mit. Er ist Geschäftsführer bei der Firma Prosus in Weinfelden. Bevor sich Schurtenberger für eine Kandidatur entschied, hat er sich mit seinem Umfeld besprochen.

«Ein solches Amt bringt eine Mehrbelastung mit sich, deshalb war mir besonders wichtig, dass meine Familie voll hinter diesem Vorhaben steht.» In seiner Freizeit erholt sich Schurtenberger beim Sport oder beim Musizieren mit dem Schwyzerörgeli.

Mit Zahlen vertraut

Daniela Schlumpf ist Familienfrau und gelernte Verwaltungsökonomin. «Die Anfrage für die Übernahme des Pflegeramts kam für mich genau zum richtigen Zeitpunkt», sagt sie. «Ich bin seit einem Jahr Mutter.

Da bin ich natürlich froh, wenn ich von zu Hause aus arbeiten und mir die Arbeitszeit flexibel einteilen kann.» Als frühere Gemeindeschreiberin von Hohentannen und Verwaltungsangestellte beim Steueramt Erlen ist sich Daniela Schlumpf den Umgang mit Zahlen gewohnt. Einiges sei sicher anders als bei ihren früheren Tätigkeiten, sagt die 31-Jährige, aber sie werde von ihrer Vorgängerin sicher gut eingearbeitet. Daniela Schlumpf ist Mitglied des Turnvereins, geht gerne Joggen und fährt Inlineskates.

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