Auf dem Land und doch zentral

Mit dem Spatenstich hat die Realisierung von zwei Mehrfamilienhäusern begonnen. Im Rosengarten entstehen 14 Eigentumswohnungen. Das Baukonsortium Zeppelinring investiert rund acht Millionen Franken.

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Die geplanten Mehrfamilienhäuser in Kradolf. (Bild: PD)

Die geplanten Mehrfamilienhäuser in Kradolf. (Bild: PD)

Es sind je sechs 4?-Zimmer-Wohnungen und sechs 3?-Zimmer-Wohnungen auf drei Geschossen vorgesehen – pro Stockwerk eine kleinere und eine grössere Wohnung mit grosszügigen Grundrissen beziehungsweise Terrassen oder Sitzplätzen. Zwei weitere 4?-Zimmer-Wohnungen erstrecken sich jeweils über das ganze Dachgeschoss.

Für die Planung des Projekts «Rosengarten» in unmittelbarer Nähe des Kradolfer Bahnhofs ist die Felber + Partner Architekten AG, Tägerwilen, zuständig. Die Firma konzipierte die zwei Mehrfamilienhäuser mit gemeinsamer Tiefgarage und Begegnungszonen so, dass sie sich gut in das Quartier mit Ein- und Mehrfamilienhäusern eingliedern.

Verantwortlicher Generalunternehmer für die Überbauung an der ruhig gelegenen Rosengartenstrasse ist das Baukonsortium Zeppelinring, das Felber + Partner zusammen mit der Fleischmann Immobilien AG und der Frei & Partner Unternehmens- beratung AG zu je einem Drittel bildet. Heidi Capatt, Liegenschaftsexpertin bei Fleischmann Immobilien, ist für die Vermarktung der Wohnungen zuständig und erfreut darüber, dass bereits vor Baubeginn fast die Hälfte der Wohnungen reserviert ist.

Das Wohnungsangebot stösst auf Interesse

Werner Fleischmann, Inhaber der Firma Fleischmann Immo- bilien, zeigte sich anlässlich des Spatenstichs am 29. März glücklich, dass nach der verheerenden Überschwemmung im Sommer 2015 für das Grundstück der ehemaligen Gärtnerei und das zerstörte Gebäude eine befriedigende Lösung gefunden werden konnte. Die gute Nachfrage beweise, so Fleischmann, dass mit den beiden neuen Mehrfamilienhäusern «ein attraktives Produkt an einem attraktiven Standort» realisiert wird.

Verdichtetes Bauen gewinnt an Bedeutung

Auch für die Gemeinde Kradolf-Schönenberg ist die «Rosen- garten»-Überbauung ein wichtiger Schritt. «Es ist erfreulich, dass dieses Bauland gut genutzt wird und den Anforderungen für verdichtetes Bauen entspricht», stellte Gemeindepräsident Heinz Keller fest. Die neue Überbauung passe gut zum Streben der Gemeinde nach gesundem Wachstum. Sie sei eine Investition in die Zukunft, und er begrüsse es, dass bei der Realisierung dieses Projekts lokale Unternehmen zum Zuge kämen. (red)