Auch ein alter Hut kann auffallen

ROMANSHORN. Bei der Frage alter oder neuer Hut ging es am 18. Unternehmerforum nicht etwa um Kleidung, sondern um Werbeformen. In Zeiten der Informations- und Reizüberflutung werben Firmen und Marken auf immer neuen Kanälen um Aufmerksamkeit.

Merken
Drucken
Teilen

ROMANSHORN. Bei der Frage alter oder neuer Hut ging es am 18. Unternehmerforum nicht etwa um Kleidung, sondern um Werbeformen. In Zeiten der Informations- und Reizüberflutung werben Firmen und Marken auf immer neuen Kanälen um Aufmerksamkeit. Was bedeutet das für das KMU-Marketing? 160 Gäste folgten am 15. Januar der Einladung der Ströbele AG in den Autobau Romanshorn.

Ein alter Hut

«Das ist ein alter Hut!» Mit diesen Worten betrat Mr. Tagesschau Hansjörg Enz die Bühne. «Aber er fällt auf, oder etwa nicht?» Enz' Haupt zierte ein Häuptlingshut aus dem Kongo. Ein auffälliges Stück aus seiner Privatsammlung. Die Steilvorlage für den Abend und die erste Gesprächsrunde war gegeben. Mailing oder E-Mailing? Diese Frage diskutierte Stefan Ströbele mit seinen beiden Gästen. Helen Höhn von der Industrie- und Handelskammer und Rémy Sager, Managing Partner der Digitalagentur Nemuk, resümierten so: Im Zeitalter des digitalen Dauerrauschens erhalten Druckerzeugnisse eine ganz neue Wertigkeit. Social-Media-Königin Naomi Meran und PR-Profi Christof Lampart verrieten, was erfolgreiche Pressearbeit ausmacht. Es folgte eine Diskussion über klassische Plakate und Ambientwerbung. Nach einer kurzen Pause referierte Marc Leinemann über «Word-of-Mouth-Marketing», also die Mund-zu-Mund-Werbung, die älteste Werbeform, die es gibt.

Referenten waren sich einig

«Alter Hut, neuer Hut – welchen Hut ziehen wir jetzt an?» Das wollte Hansjörg Enz an der abschliessenden Podiumsdiskussion von den versammelten Referenten wissen. Sie alle waren sich einig: Inhalte müssen für die Zielgruppe relevant sein. Dann kommen sie an – analog und digital. (red.)