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Auch der zweite Angriff misslingt

Roland Brändli ist erleichtert. Er schafft die Wiederwahl als Gemeindepräsident im ersten Wahlgang. Einen zweiten Wahlgang gibt es aber trotzdem, es fehlt noch ein Mitglied des Gemeinderates.
Rudolf Hirtl, Marianne Bargagna
FDP-Kreisparteipräsident Raphael Frei und der neue FDP-Gemeinderat Markus Lanter stossen mit Roland Brändli an. (Bild: Rudolf Hirtl)

FDP-Kreisparteipräsident Raphael Frei und der neue FDP-Gemeinderat Markus Lanter stossen mit Roland Brändli an. (Bild: Rudolf Hirtl)

Der Wahlkampf in Steinach wurde mit harten Bandagen geführt. Mit Michael Aebisegger (parteilos) und Andreas Müller (GLP) wurden von der IG Steinach gleich zwei Kandidaten ins Rennen geschickt, um dem umstrittenen FDP-Vertreter Roland Brändli das Gemeindepräsidium zur entreissen. Gelungen ist es wie bereits vor vier Jahren nicht, als der Angriff der CVP mit Christian Ledergerber erfolglos blieb.

Gestern nun fiel das Resultat zwar knapper, aber immer noch so deutlich aus, dass es keinen zweiten Wahlgang braucht, den sich die IG-Kandidaten als Ziel gesetzt hatten.

Nur 15 Stimmen über dem absoluten Mehr

Bei rekordverdächtig hoher Stimmbeteiligung von über 58 Prozent wurde Brändli von 632 der Stimmenden in Steinach in seinem Amt bestätigt, was einem Anteil von 51,3 Prozent entspricht. Damit lag er zwar nur 15 Stimmen über dem absoluten Mehr, doch seine Kontrahenten Aebisegger (394 Stimmen) und Müller (189) verfehlten dieses deutlich und kamen auch zusammengezählt (583) nicht auf das vom Gemeindepräsidenten erzielte Ergebnis.

«Ich bin weder frustriert noch demoralisiert», sagt Aebisegger. Und Müller meint: «Unser Ziel war ein zweiter Wahlgang, das haben wir nicht geschafft.» Er gratulierte Brändli, verbunden mit der Hoffnung, dass es dem Präsidenten und Gemeinderat gelingen werde, das geteilte Dorf wieder zu vereinen.

«Ich musste zuletzt viel für meine Erholung tun»

«Ich habe noch in den letzten Stunden viele SMS und Mails erhalten, in denen mich Leute gebeten haben weiterzukämpfen und nicht aufzugeben», sagt Brändli nach Bekanntwerden des Resultates sichtbar erleichtert, aber auch gezeichnet. «Ich musste zuletzt ungewohnt viel für meine Erholung tun, um die Strapazen zu überstehen», fügt Brändli nachdenklich an. Nun will er die Energien wieder auf seine Arbeit im Gemeinderat fokussieren und sich ohne Vorbehalte den anstehenden Aufgaben widmen. Dasselbe erwarte er auch von den anderen Gemeinderatsmitgliedern.

Zweiter Wahlgang am 27. November

Auch alle anderen amtierenden Behördenmitglieder schafften die Wiederwahl. Im Amt bestätigt wurden Cornelia Letti (CVP, 1006) als Schulpräsidentin sowie die beiden Gemeinderäte Roland Etter (parteilos, 718) und Markus Mäder (SVP, 699). Neu in den Gemeinderat gewählt wurden Andreas Popp (CVP, 652) und Markus Lanter (FDP, 631). Um wenige Stimmen verpasste Andreas Mendonça-Oberhänsli (parteilos) das absolute Mehr. Auch nicht gewählt wurden Peter Grau (CVP), Thomas Utz (FDP) und Andreas Graf (parteilos). Ein Gemeinderatssitz bleibt vakant. Der zweite Wahlgang findet am 27. November statt.

Gewählt wurden auch die Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission. Ihr gehören an: Urs Keller (CVP), Diego Studerus (FDP), Monika Ruf (CVP), David Brassel (FDP) und Urs Scherrer (parteilos).

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