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«Auch den Eiffelturm gibt es noch»

Der Uttwiler Architekt Fredy Iseli plant ein Hotel in Form eines Zeppelins. Das 236 Meter lange Luftschiff soll eine Attraktion an der Expo 2027 in der Ostschweiz sein. Expo-Komitee-Präsident Jakob Stark findet die Idee interessant, zweifelt aber an der Realisierbarkeit.
Rahel Haag
So stellt sich der Uttwiler Architekt Fredy Iseli seinen Hotel-Zeppelin vor. (Bild: pd)

So stellt sich der Uttwiler Architekt Fredy Iseli seinen Hotel-Zeppelin vor. (Bild: pd)

UTTWIL. In vierzehn Jahren soll die Expo in der Ostschweiz stattfinden. Das ist noch lange hin. Und dennoch hat der Uttwiler Architekt Fredy Iseli mit seiner Idee von einem Luxushotel in Form eines Zeppelins bereits jetzt den Stein ins Rollen gebracht. So soll das 236 Meter lange Luftschiff, das auf fünf 30 Meter hohen Stützen stehen soll eine zusätzliche Attraktion und gleichzeitig die Lösung für das Bettenproblem an der Expo sein.

Expo steht noch ganz am Anfang

«Ich habe von der Idee in der Zeitung gelesen», sagt Regierungsrat und Expo-Komitee-Präsident Jakob Stark. Ob das Zeppelin-Hotel aber wirklich das Richtige für die Expo ist, kann er nicht sagen: «Wir sind noch lange nicht so weit.» Erst im nächsten Jahr soll ein Konzeptwettbewerb lanciert werden. Zudem müsse zuerst festgelegt werden, wo die Expo überhaupt stattfinden soll. «Konkret wird es wohl erst in drei bis fünf Jahren», sagt Stark.

Dennoch lässt ihn die Idee von Iseli nicht kalt: «Ich finde es toll, dass jetzt schon Ideen für die Expo entwickelt werden.» Auf der anderen Seite gibt Stark zu bedenken, dass die Idee wohl nicht einfach zu realisieren sein dürfte. «Immerhin müsste der Zeppelin in die Landschaft eingepasst werden.» Das Ziel der Expo sei unter anderem auch, bleibende Werte zu schaffen. «In bezug auf die verschiedenen Projekte wollen wir offen sein», sagt Stark. So hätte er nichts dagegen, wenn auch Iseli sein Projekt einreichen würde.

Um Landeerlaubnis gebeten

«Derzeit suchen wir nach einem möglichen Standort für den Zeppelin», sagt Fredy Iseli. Dazu wurden alle Gemeinden am Bodensee angeschrieben. «Im Brief bitten wir um Landeerlaubnis», sagt er lachend. Bisher habe es aber noch keine Rückmeldungen gegeben. Eine andere Möglichkeit sieht Iseli darin, während der Expo eine Sondererlaubnis für seinen Zeppelin zu bekommen. Am Ende bleibe er dann vielleicht für immer bestehen. «Auch den Eiffelturm gibt es noch, und das obwohl er extra für die Expo aufgebaut wurde. Heute würde keiner mehr daran denken, ihn abzubrechen.»

Nun muss Iseli Geduld haben. «Zuerst gilt es abzuklären, wo und zu welchen Bedingungen der Zeppelin gebaut werden könnte», sagt er. Davon sei dann auch das weitere Vorgehen abhängig.

Musterhaus als Generalprobe

Im Frühling soll eine weitere Hürde genommen werden: «Der Baustoff, den wir verwenden wollen, ist bisher nicht erprobt», sagt Iseli. So solle zuerst ein Musterhaus entstehen. Nervös ist Iseli deswegen aber nicht: «Wir haben das ziemlich gut im Griff.»

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