Atem anhalten und staunen

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Höhepunkte Bevor die Tiger ihre ganze Schönheit zeigen, erhalten die Zuschauer beim Zirkus Royal ein spannendes Programm mit zahlreichen Artisten zu sehen. Sie lassen den Puls höher schlagen, wenn sie in schwindelerregender Höhe unter der Zirkuskuppel am Trapez ihre Saltos schlagen, als Torero auf dem Drahtseil über Hindernisse springen oder feurige Reifen durch die Lüfte schwingen. An der Premiere begleiteten wohl den einen oder anderen Artisten doch noch Herzflattern und Lampenfieber. Nicht ganz alles wollte auf Anhieb so reibungslos klappen. Der Sturz von José Muno­z auf dem Drahtseil liess die Gäste den Atem anhalten. Sichtlich nicht ohne Schmerzen stieg der Spanier aber mutig nochmals auf das Seil und wieder­holte erfolgreich den waghalsigen Sprung über das feuerrote Torero-Tuch. Dafür erntete er tosenden Applaus. Der legendäre Clown Steevy sorgte mit seinem Charme und seiner tollpatschigen Art für viele Lacher.

Nach der Pause ging es mit einer kurzen Information über das Leben der Tiger weiter. Diese sind nebst Kamelen die einzigen Tiere in der Manege im diesjährigen Programm. Die fünf Raubtiere sollen im Zirkus Royal mit ihrer imposanten Schönheit auch als Botschafter auf ihren bedrohten natürlichen Lebensraum hinweisen. Der Mexikaner Victor Guillaumin zeigt dann, was er vom international bekannten Wildtier-Dompteur Martin Lacey Junior persönlich gelernt hat. Das Programm ist so packend, dass die Zuschauer bedauern, als es zu Ende ist. (ebi)

Nächste Spielorte:

7. und 8. März, Kreuzlingen, Schifffahrtshafen. 10. bis 12. März, Gossau, Bündwiese.