Arwa 2011 im Zeichen der Engel

ARBON. Die 26. Arwa vom 1. bis 5. Dezember 2010 wird geruhsamer angegangen als der Jubiläumsanlass im Dezember 2009. Erste Spuren wurden bereits gelegt.

Hedy Züger
Merken
Drucken
Teilen
Die Engel sollen im Dezember den Seeparksaal nun ganz dominieren. (Bild: Max Eichenberger)

Die Engel sollen im Dezember den Seeparksaal nun ganz dominieren. (Bild: Max Eichenberger)

Nach dem Motto Christbäume sowie Sternenzeit wird die diesjährige Ausstellung die Engel in die Mitte rücken. Die Arboner Gewerbetreibenden und Arwa-Präsident Kaspar Hug freuen sich darauf, dass auch dieses christliche Symbol eine Attraktion sein wird.

Im Werkunterricht

Das Motto Sternenwelt war ein Volltreffer. Das neue Symbol, Engel, soll nach Meinung des Vorstandes daran andocken.

Hergestellt werden die kleinen und grossen himmlischen Wesen im Werkunterricht der Primarschule und in Kindergärten. Die ersten Exemplare stellte Rita Keel als Vertreterin der Werklehrerinnen der Arwa-Versammlung vor. Es ist das erste Mal, dass die Schule die Weihnachtsausstellung in einem für diese wichtigen Punkt unterstützen wird.

Erfolg verpflichtet

«Wir sind frech, wir wollen weiterhin die attraktivste Weihnachtsausstellung weitherum bieten», erklärte Hug im Kreis der Aussteller. Er unterstrich dies mit dem Hinweis auf die Saalreservationen, die bis 2017 eingetragen sind. Eine Tombola ist bisher nicht programmiert, doch sei die Arwa offen für Vorstösse von anderer Seite: «Wenn sich eine Gruppierung dafür engagiert, ist sie willkommen», sagte Hug.

Auch erste Vorschläge zur Gestaltung gingen bereits ein, denn das Gesicht der Ausstellung darf sich immer wieder wandeln und für Überraschungen sorgen. Nicht zuletzt ist es für die Verantwortlichen wichtig, relativ früh an die Anzahl Aussteller heranzukommen. Deshalb gilt: Wer sich bis 30. Juni anmeldet, nimmt an der Verlosung um den FrühbucherPreis von 500 Franken teil.

Einladung an Heime

Der «gute Saalgeist» Albert Maag klärte ab, ob die Heimbewohner mit Rollstuhl und Rollator wieder zu einem Spaziergang durch die Ausstellung eingeladen werden. Dies wurde bestätigt; Ernst Möhl sagte bereits zu, für die Getränke zu sorgen.

Die Besucherfrequenzen von 2009 nannte Hug «sensationell». Dem Vorstand und der guten Seele, Bernadette Keller, attestierte der Präsident, sich überdurchschnittlich eingesetzt zu haben. Der Erfolg verpflichte allerdings dazu, diese Glanzleistung zu wiederholen.