Architekten dürfen das Parkhaus am Hafenbahnhof entwerfen

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Gegen das geplante Parkhaus am Hafenbahnhof gab es kaum kritische Stimmen. Der Gemeinderat stimmte dem Planungskredit in der Höhe von 400000 Franken für die Durchführung eines Architekturwettbewerbs sowie die Projektierung bis und mit Volksabstimmung zu – grossmehrheitlich bei vier Enthaltungen. «Der Boden ist 2015 günstig von den SBB erworben worden», sagte Christian Forster, Präsident der Kom­mission Werke, Bau und Umwelt. Die Konzeptstudie sei eine gute Grundlage für den Wettbewerb, und die Pädagogische Hochschule sei bereits ein sicherer Mieter. Die Kommission habe klar für den Kredit gestimmt.

Thomas Leuch (EVP/FDP) findet das Parkhaus am geplanten Standort eine gute Idee. «Jetzt braucht es eine kreative und intelligente Lösung.» Er hätte sich allerdings mehr Details bezüglich Langsamverkehr oder der Ein- und Ausfahrt sowie eine genaue Kostenaufstellung gewünscht. Das überraschte Ruedi Herzog (SP), das ist ein Planungskredit, noch keine Botschaft. «Es gibt keine Gründe gegen das Projekt. Es eröffnet viele Optionen für die Busse, die Lösung des Parkplatz-Problems der PH sowie eine ­Entlastung des Hafenareals.» Er hoffe, dass man sich bei der ­Gestaltung Mühe geben werde. Schliesslich handle es sich um einen grossen Baukörper. «Die Fussgängererschliessung muss im Wettbewerb klar geplant werden», meinte Ramona Zülle von der CVP. «In der SVP haben wir das Projekt schon detailliert diskutiert. Wir sind einstimmig dafür», sagte Daniel Lauber.

Bau-Stadtrat Ernst Zülle sagte, er habe die Kritiken gehört. «Das soll eine gefreute Sache geben.» Sicher sei nun, dass man nun je eine Spindel für die Ein- und ­Ausfahrt planen müsse. Man bekomme von der SBB kein zusätzliches Land. (ndo)