Arboner Martinskirche soll aussen saniert werden

ARBON. Die Vorsteherschaft der Katholischen Kirchgemeinde beantragt der Kirchgemeindeversammlung vom 11. Mai einen Baukredit von 715 000 Franken für die Aussensanierung der Martinskirche. Die letzte Aussensanierung fand 1951/54 statt. Seither nagt der Zahn der Zeit an der Aussenhülle.

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Feuchtigkeit schädigt Putz. (Bild: pd)

Feuchtigkeit schädigt Putz. (Bild: pd)

ARBON. Die Vorsteherschaft der Katholischen Kirchgemeinde beantragt der Kirchgemeindeversammlung vom 11. Mai einen Baukredit von 715 000 Franken für die Aussensanierung der Martinskirche. Die letzte Aussensanierung fand 1951/54 statt. Seither nagt der Zahn der Zeit an der Aussenhülle. Die Schäden sollen nun im Rahmen einer umfassenden Renovation behutsam beseitigt werden. Wegleitend soll dabei der ursprüngliche Zustand von 1951/54 sein, der möglichst wiederhergestellt werden soll.

Putzschäden wegen Feuchtigkeit

Eine spezielle Problematik besteht auf der Nordseite der Kirche. Wie aus früheren Plänen er-sichtlich ist, verlief das Terrain des nördlichen Kirchhofes auf der Höhe des Kirchenschiffbodens. Die später erfolgte Aufschüttung hatte zur Folge, dass die Aussenmauer im Sockelbereich ins Erdreich zu liegen kam, was seitdem Feuchtigkeit anzieht. Die Aussenseite der Kirche weist Putzschäden auf. Im Innenraum bestanden bis zur jüngsten Renovation starke Putzverfärbungen. Diese würden wieder auftreten, wenn nicht aussen das Terrain abgesenkt wird. Diese Terrainabsenkung ist Teil der geplanten Sanierungsarbeiten. Da eventuell Funde zutage treten könnten, wird die Leitung bei diesen Arbeiten beim kantonalen Amt für Archäologie liegen.

Öffentliche Begehung

Interessierte können sich an einer öffentlichen Begehung am Dienstag, 28. April, 19 Uhr, vor Ort ein Bild über die aktuelle Situation machen. Architekt Kurt Sonderegger wird dabei die geplanten Sanierungsarbeiten vorstellen. An der Kirchgemeindeversammlung wird den Kirchbürgern im übrigen die Rechnung 2014 zur Genehmigung vorgelegt. Diese schliesst mit einem Überschuss von gut 181 000 Franken ab.