Arboner Klangkunst in der St. Galler Kirche Heiligkreuz

ST. GALLEN/ARBON. Praktisch jeder kennt eine Geige. Wie aber sieht ein Klangstuhl aus? Wie fühlt es sich an, auf ihm zu sitzen? Die Töne der Kirchenglocken sind unseren Ohren vertraut. Wie aber kommt es, dass aus einem Stück Abflussrohr Glockengeläute erklingt? An der Klangzeit St.

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Die Arboner Künstlerin Monika Hollenstein und Pfarrer Christoph Semmler am Wasserbecken. (Bild: Ralph Ribi)

Die Arboner Künstlerin Monika Hollenstein und Pfarrer Christoph Semmler am Wasserbecken. (Bild: Ralph Ribi)

ST. GALLEN/ARBON. Praktisch jeder kennt eine Geige. Wie aber sieht ein Klangstuhl aus? Wie fühlt es sich an, auf ihm zu sitzen? Die Töne der Kirchenglocken sind unseren Ohren vertraut. Wie aber kommt es, dass aus einem Stück Abflussrohr Glockengeläute erklingt? An der Klangzeit St. Gallen, die bis am 8. April, in der evangelischen Kirche Heiligkreuz stattfindet, gibt es Spannendes und Wundersames zu entdecken. Verschiedene Veranstaltungen laden dazu ein, auf besondere Weise in die faszinierende Welt des Klangs und der Musik einzutauchen.

Herzstück der Klangzeit sind auch dieses Jahr wieder die Klanginstallationen, die von sechs Künstlerinnen und Künstlern entworfen und gebaut worden sind. Mit dabei mit ihrer Installation «Wasserbecken» ist die Arboner Künstlerin Monika Hollenstein. Auch Stefan Philippi, Klangkünstler und Initiator der H2Art in Arbon, hat in seiner Werkstatt am See die Installationen «Blitz und Donner» und «Zwei Klangvariationen» geschaffen. Zudem ist zusammen mit Erika Brunner «Flötenlabor» entstanden. Die Klanginstallationen sind nicht nur Ausstellungsobjekte zum Betrachten, sondern können von allen Interessierten während der Spielzeiten an jedem Freitag von 14 bis 16.30 Uhr ausprobiert werden.

Die erste Klangzeit ist 2010 auf Initiative von Stefan Philippi und Pfarrer und Musiker Christoph Semmler entstanden. (cs)

www.klangzeit-stgallen.ch