ARBON: Von Imkern und Mostbrennern

Animationen werden den Besuch des künftigen Mosterei- und Brennereimuseums zu einem attraktiven Erlebnis machen.

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Im Bau ist derzeit in Stachen am Sitz der Mosterei Möhl ein Mosterei- und Brennereimuseum. Die Firma Future Connection sorgt mit Filmen und Animationen für überraschende Einblicke in die Geschichte des traditionsreichen Unternehmens und des Mostens. Tradition, regionale Verbundenheit und Nachhaltigkeit schreibt Möhl gross. Der Neubau des Holzfasskellers wurde zum Anlass genommen, um ein Besucherzentrum mit inte-griertem Mostereimuseum zu bauen. Den Besuchern sollen im Herzen des grössten Obstanbaugebiets der Schweiz nicht nur die Möhl-Produkte präsentiert werden. Dank bis zu 170-jährigen Exponaten wie Obstmühlen, Pressen und Laborgeräten wird im Museum die Mostereigeschichte bis zur heutigen Brennerei- und Mostereitechnik erlebbar gemacht.

Mehr als Shorley und Swizly

Für eine interaktive und zeitgemässe Darstellung sorgen in die Inszenierung eingebettete Filme und Animationen. Darin werden die Mostherstellung sowie Fakten aus der Historie wiedergegeben. Mit verschiedenen Porträtfilmen sollen junge Besucher zudem Einblick in Berufe erhalten, die für die Mostproduktion zentral sind, wie Obstbauer, Getränketechnologe, Küfer, Imker oder Schnapsbrenner.

Möhl ist eine der beiden letzten verbliebenen Mostereien der Schweiz. Sie beschäftigt 75 Mitarbeiter und verarbeitet rund die Hälfte der gesamten Obstproduktion der Ostschweiz. Bekannt ist Möhl vor allem für den «Saft vom Fass», «Shorley» und den Cider «Swizly». (red)