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ARBON: Velos sollen umparkieren

Der Gefahrenherd beim mobilen Schwimmbad-Veloabstellplatz ist Reto Gmür ein Dorn im Auge. Der SVP-Parlamentarier will diesen verlegen. Der Stadtrat denkt nicht daran.
Max Eichenberger
Während der Badesaison sind die mobilen Veloständer auf Parkfeldern montiert. (Bild: Max Eichenberger (6.2017))

Während der Badesaison sind die mobilen Veloständer auf Parkfeldern montiert. (Bild: Max Eichenberger (6.2017))

Max Eichenberger

max.eichenberger@thurgauerzeitung.ch

Sie kommen regelmässig aufs Tapet: die Parkplatzsituation und die Führung des Verkehrs beim Schwimmbad. An einladenden Badetagen sind die Gebühren-Parkplätze chronisch überbelegt – auch nach dem Ausbau gegen das Naturschutzgebiet hin. Es gibt von der Altstadt her wohl drei Zufahrten, es bleibt wegen der Einbahnregelung aber nur die Achse über die Grabenstrasse, um den Verkehr wegzuführen.

Weiterer Weg vom Seepark zum Schwimmbadeingang

Ein Problem ist der rotierende Suchverkehr. Für Fussgänger und Velofahrer sei die Situation «sehr unübersichtlich und gefährlich», stellt SVP-Fraktionsmitglied Reto Gmür fest. Ins Gehege kommen sich Velos und Autos tatsächlich oft beim mobilen Veloständer vor dem Garderobentrakt, in nächster Nähe zum Badieingang. Werkhofmitarbeiter installieren die Veloständer vor Beginn der Saison auf Autoparkfeldern und montieren sie im Herbst wieder ab. In einem Postulat regt Gmür an, die Gefahrenzone zu entschärfen, indem der Veloabstellplatz zum Seepark hin verlegt wird.

Beim Saal gebe es bereits einen Veloabstellplatz. Dort habe es ausreichend Platz und könnten die metallenen Veloständer problemlos verankert werden, «was für den Werkhof weniger Arbeit bedeutet». Die Radler, die sich nicht mehr dem PW-Suchverkehr aussetzen müssten, wären dort sicherer. Gewonnen würden überdies einige Parkplätze. Der Stadt würden so 12000 Franken zusätzliche Gebühren zufliessen. Anlagen, wo Velos abgestellt werden können, entlasteten bei geringem Flächenverbrauch Frequenzspitzen. Mann wolle, dass Badegäste mit dem Velo kommen. Das sei mit einem attraktiven Veloparking besser möglich. Bei Saisonbetrieben seien mobile Parkieranlagen zudem zweckmässig, «da sie bei Nichtbedarf weggeräumt werden können und Platz für andere Nutzungen bieten», will der Stadtrat von einer Verlegung absehen. An schönen Wochenenden helfe jeweils auch ein Verkehrsdienst den Suchverkehr einzudämmen.

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