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ARBON: Urbaner Charme, zeitgemäss veredelt

Das Kulturzentrum Presswerk wird bis Oktober neu mit einer Event-Gastronomie ausgestattet. Dazu wird der hintere Hallenteil räumlich abgetrennt. Das Restaurant wird öffentlich sein. Ein Vertragspartner ist gefunden. Aktionäre sollen die Restfinanzierung sichern.
Max Eichenberger
Selbst im Rohausbau strahlt die Kulturhalle im Presswerk urbanen Charme aus, wie hier vor Beginn eines Konzertes. (Bild: Max Eichenberger)

Selbst im Rohausbau strahlt die Kulturhalle im Presswerk urbanen Charme aus, wie hier vor Beginn eines Konzertes. (Bild: Max Eichenberger)

Max Eichenberger

max.eichenberger@thurgauerzeitung.ch

Im September 2017 ist das Kulturzentrum Presswerk eingeweiht worden. Die Räumlichkeiten im Kopfbau belegt die Musikschule. Mit sechs Aufführungen von Mozarts «Zauberflöte» durch das Sinfonische Orchester Arbon erlebte die 1166 Quadratmeter grosse Kulturhalle ihre Feuertaufe. Vorläufig war sie im Rohbau hergerichtet worden. Als erste Etappe des Ausbauprojektes. Diese umfasste auch die Bühneninfrastruktur mit Licht- und Audioanlage. Das Thurgauer Kulturamt hat diese mitfinanziert.

Pläne nach Ostern parat für die Baueingabe

Eine knappe halbe Million Franken entfiel auf den Grundausbau. Es war angesichts des grossen Lupfs (mit geplanten Gesamtkosten von 7 Millionen Franken mit Erwerb und Ausbau) von vornherein klar, dass sich der Event-Betrieb schrittweise entwickeln sollte. Parallel zum stufenweisen Infrastruktur-Ausbau. «Wir tasten uns an das Konzept sozusagen heran», hat es Cyrill Stadler formuliert. VR-Präsident Rolf Staed-ler sagte kürzlich bei den Arbeitgebern, dass die AG sechs der sieben Millionen beisammenhabe – es fehle noch eine Million für den weiteren Ausbau der Kulturhalle. Da gehe es jetzt aber voran. Bis zum Herbst soll eine Galerie eingebaut werden. Ein zweiter Projektteil betreffe die Realisierung eines Gastronomiebetriebs: für Events einerseits. Es soll aber zugleich ein öffentliches Restaurant werden. Laut Staedler ist ein Gastro-Eventplaner mit der Ausarbeitung eines Projektes beauftragt. «Nach Ostern sind wir parat für die Baueingabe», kündigt Daniel Eugster an, im Verwaltungsrat zuständig für das Ressort Bau. Laut Eugster wird der hintere Drittel der Halle räumlich abgetrennt und als Gastrobereich mit Eingangspartie und Galerie auf einer Zwischenebene sowie Garderobe ausgebaut. Als Balkon findet die Galerie in der dort transparenten Rückwand ihre Entsprechung. In der Halle selber werden das Oberlicht optimiert und Brandschutzmassnahmen vorgekehrt. Backstage gibt es einen zweiten Boden, vor allem, um Material unterbringen zu können.

Vorvertrag mit der Miggroup

Die Presswerk AG hat mit der Miggroup einen Vorvertrag abgeschlossen. Diese bewirtschaftet ein Kombi: Sie wird den Gastronomiebetrieb führen und auch die Halle weitervermieten. Der Verein Kulturzentrum Presswerk, der von der AG abgekoppelt ist und operativ tätig ist, organisiert laut Eugster in einem Kulturfenster kulturelle Events. Entsprechend gibt es zwei Tarife: einen kommerziellen und einen kulturellen. Eines ist für die AG und Eugster klar: «Der gesetzte Termin 5. Oktober ist ehrgeizig.» Parallel muss auch die Restfinanzierung sichergestellt werden.

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