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ARBON: Sporthallen-Miete: Kommerzielle Zumba-Anbieterin zahlte gleich viel wie Vereine

Kontroverse um Sporthallen-Miete: Eine kommerzielle Zumba-Anbieterin zahlte gleich viel wie Schulen und Vereine. Doch jetzt ist der Preis gestiegen.
Tanja von Arx
Leidy Marty bietet in einem Raum der Sporthalle Zumba-Kurse an. 2011 war sie zur Arboner Sportlerin des Jahres gekürt worden. (Bild: PD)

Leidy Marty bietet in einem Raum der Sporthalle Zumba-Kurse an. 2011 war sie zur Arboner Sportlerin des Jahres gekürt worden. (Bild: PD)

Tanja von Arx

tanja.vonarx@thurgauerzeitung.ch

Die Stadt denkt um. Und zwar im Zuge der Kontroverse um eine kommerzielle Zumba-Anbieterin, die in Bezug auf die Miete in der Sporthalle den gleichen Tarif zahlt, wie dies Schulen und Vereine tun. Die Sporthalle dient indessen vorderhand einer Belegung durch die örtliche Primar-, Sekundar- und Berufsschule sowie durch lokale Vereine – vor dem Hintergrund, dass die Bevölkerung das Angebot entsprechend ihren Bedürfnissen nutzen kann, denn die Steuerzahler kommen für den Betrieb auf. Jetzt muss die Anbieterin vorläufig das Doppelte zahlen (unsere Zeitung berichtete).

Ganzheitlich neue Tarife ab Schuljahr 2018/19

Das sagt Stadtrat Peter Gubser auf Nachfrage, der das Ressort Bau betraut. «Der besagte doppelte Auswärtigen-Tarif entspricht etwa dem Tarif der Primarschulgemeinde Arbon, der schon heute die Benützung durch kommerzielle Organisationen vorsieht.» Man habe festgestellt, dass die Tarife der regionalen Interessengemeinschaft Sport Arbon und der Primarschulgemeinde teilweise nicht übereinstimmen würden. «Darum sind wir zum Schluss gekommen, dass die Tarife im Frühjahr 2018 überarbeitet werden sollen.»

Die Ausarbeitung erfolgt laut Gubser durch die Interessengemeinschaft IG Sport Region Arbon und durch die Stadt Arbon. Im Anschluss würden die Schulgemeinden zur Vernehmlassung eingeladen. «Ziel ist es, dass die neuen Tarife ab Beginn des Schuljahrs 2018/19 angewandt werden können.»

Peter Gubser führt aus, dass für die Vergabe von Sporthallen weiterhin folgender Grundsatz gelte: «Erste Priorität haben Schulen, zweite Priorität haben Vereine und dritte Priorität weitere Interessenten.»

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