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ARBON: Spielerische Klangwelt am See

Sinnliche, überraschende und inspirierende Klangerlebnisse bietet die «Arbonale» in den Seeuferanlagen. Am Sonntagnachmittag ist sie eröffnet worden. Besucher sind zum Spielen und Lauschen eingeladen.
Max Eichenberger
Linda Heller tanzt Mühle – und die Steine klingen dabei.

Linda Heller tanzt Mühle – und die Steine klingen dabei.

Max Eichenberger

max.eichenberger

@thurgauerzeitung.ch

Schleifend, metallisch und bimmelnd; pfeifend, schlagend oder tönern. Mal sanft, mal archaisch bis chaotisch. Einlullend wie aus einer Spieldose oder dann hämmernd wie vom Kirchturm: an der «Arbonale» sind alle Klangformen und -variationen zu hören und zu erleben. Man hat dies als Besucher bei einigen Installationen gar selbst in der Hand. Das Klang-Skulpturenfestival bietet viel Poesie für Auge, Ohr und Gemüt. Und lädt nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Lauschen und Innehalten ein.

Am Sonntagnachmittag ist die dritte Auflage des Festivals in den Quaianlagen eröffnet worden. Mit tänzerisch-spielerischen Darbietungen der Tanzwerkstatt und verblüffenden Klangerlebnissen vom Hafen bis hinüber zum Waschplatz. Gekommen sind über dreihundert Besucher bei frühherbstlichem Sonnenschein, sich dies anzusehen und anzuhören. Und um zu staunen, diese Klangwelt sinnlich zu erleben.Selbst ein leichter Seewind spielte mit, brachte die Harfen zum Klingen und entlockte den Bambusrohren Töne.

«Ein kultureller Leuchtturm»

Unweit seiner Werkstatt im ZiK bespielte Stefan Philippi, Initiator des Klangfestivals, der ein Dutzend Künstler nach Arbon brachte, sein Ro(h)r-Schach. Im Kontrast zu den weichen, federnden Klängen die brachiale Starkstrom-Tonmaschinerie etwas landeinwärts – nahe der früheren Saurer-Fabrik, wo einst Werkzeugteile gefräst wurden. Daneben scheppert es wie beim Basler Tinguely-Brunnen. «Spielenderweise», der Titel der «Arbonale», sei gleichsam Programm, sagt Vizestadtpräsident Patrick Hug: «Hier am See werden Klang und Spiel auf spannende Art verbunden.» Das Klangfestival ist denn auch eine Einladung, sich dem Spiel hinzugeben und dabei zu lauschen.» Die bis 15. Oktober dauernde Arbonale würdigte Hug als ein «über Arbon hinausragender kultureller Leichtturm».

Neben den Klangkünstlern haben 250 Primarschüler vom Stacherholz mitgewirkt. Unter Anleitung von Regine Morgenegg und Judith Huber haben sie im Rahmen einer Projektwoche die übergrossen Spiele wie Mühle oder Eile mit Weile mitgestaltet.

Programm, Konzept und Infos: www.arbonale.ch

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