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ARBON: Politiker bitten das Volk um Hilfe

Weg vom Gezanke der Parteien und hin zum konstruktiven Dialog zwischen engagierten Bürgern – diesen Weg verfolgt die Initiative mit dem Namen «Sag wie». Der Start am Samstag war vielversprechend.
Christof Lampart
Stadtparlamentarier wie Riquet Heller suchen neue Wege, um Arbon attraktiver zu machen. (Bild: Christof Lampart)

Stadtparlamentarier wie Riquet Heller suchen neue Wege, um Arbon attraktiver zu machen. (Bild: Christof Lampart)

ARBON. Am Infoanlass im Kappeli nahmen rund 40 Personen teil. Eingeladen dazu hatte eine Gruppe engagierter Lokalpolitiker jeglicher Couleur. Max Gimmel (FDP) brachte die Ausgangslage und die anvisierten Ziele auf den Punkt: «Auf dem rein politischen Weg kommen wir nicht ans Ziel; trotzdem wollen wir für Arbon ein gutes, qualitatives Wachstum erreichen.»

Wie kann die Stadt attraktiver werden?

Dies soll in sechs Arbeitsgruppen geschehen, welche die Bereiche «Stadt», «Arbeit», «Gemeinschaft/Kultur/Sport», «Wohnen», «Infrastruktur» und «Einwohner» umfassen. In diesen sollen Ideen gefunden und besprochen werden, wie Arbon für Private wie auch für Firmen attraktiver werden kann. Gelingen könne das nur, wenn die Stadt ihre Finanzen mittelfristig in den Griff bekommt, war man sich einig. «Wenn es uns gelingt, die Verschuldung um 30 bis 40 Millionen zu verringern und den Steuerfuss um 15 bis 20 Prozent zu senken, dann hat die Stadt wieder genug Spielraum, um Projekte umzusetzen, welche der ganzen Bevölkerung etwas bringen», sagte Gimmel.

Dieses «qualitative Wachstum» sollte auch der rote Leitfaden für die Arbeitsgruppen sein. «Wir wollen, im Sinne einer Denkfabrik, ein offenes Forum schaffen, dass nicht einfach eine nette Diskussion führt, sondern echte Lösungsvorschläge liefert», erklärte Gimmel. Eine erste Bilanz mit konkreten Vorschlägen wolle man im Sommer 2017 vorlegen.

Know-how der Bevölkerung abholen

Auf die Frage, wie man den sicherstellen wolle, dass die Vorschläge nicht einfach in einer Schublade endeten, erklärte Dominik Diezi (CVP), dass «wir ja genug Politiker hier sind, die sich dann darum kümmern werden, wenn die Stadt nicht darauf eingehen sollte». Wichtig sei jetzt aber, dass mit «Sag wie» das vorhandene Know-how der Bevölkerung abgeholt werden und für eine positive Stadtentwicklung nutzbar gemacht werden könne. Damit die regelmässig tagenden Arbeitsgruppen wissen, was in den anderen Bereichen diskutiert wird, sollen punktuell Treffen zwischen den Arbeitsgruppen stattfinden. «Damit können wir unsere Resultate abgleichen und Duplizität vermeiden, was uns wiederum effizienter macht», so Peter «Pesche» Künzi (XMV).

In kleinen Gruppen wurden schliesslich engagiert erste «Sondierungsgespräche» geführt.

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