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ARBON: Pirouetten und Crashes

Nach fünf Jahren fand wieder eine Schweizer-Cup-Runde im Rollstuhlrugby in Arbon statt. Teams wie «Rolling Rhinos» oder «Silent Lambs» demonstrierten packenden Behindertensport.
Christof Lampart
Unzimperliche Behinderte auf sportlichem Parkett: Rugby-Sport im Rollstuhl im Arboner Seeparksaal macht auf neutrale Besucher grossen Eindruck. (Bild: Christof Lampart)

Unzimperliche Behinderte auf sportlichem Parkett: Rugby-Sport im Rollstuhl im Arboner Seeparksaal macht auf neutrale Besucher grossen Eindruck. (Bild: Christof Lampart)

ARBON. Das Spiel im Seeparksaal läuft. Die Spannung ist greifbar. Auf dem glatten Parkett, das für die meisten Akteure hier, darunter auch einige Frauen, an diesem Wochenende die ganze sportliche Welt bedeutet, geht es rasant hin und her.

Da scheppert es gewaltig

Wenn es schnell geht und ein Angriff perfekt gespielt wird, dann kann der Ball schon einmal innert wenig mehr als fünf Sekunden vom einen Ende des Spielfelds bis in die gegnerische «Touchdown»-Zone gelangen. Hier «rollt» es ganz gewaltig – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Hat man sich einmal an die Regel gewöhnt – so muss beispielsweise nach dem Einwurf innert 40 Sekunden gepunktet werden, muss der Ballbesitzende diesen alle zehn Sekunden prellen oder weiterspielen und der Gegner mit dem Rollstuhl geblockt werden – dann wird das Hin- und Her-Gerolle schnell verständlich. Immer wieder scheppert es ganz gewaltig. Das Blocken und das mit einhergehende Scheppern durch die aneinander rasselnden Spezialrollstühle gehört einfach genauso zu diesem rasanten Sport wie auch die eleganten Pirouetten, die No-Look-Pässe vom Blocker zum Angreifer und die heissen Sprintduelle Rad an Rad.

Bis drei Ersatzräder pro Tag

«Es kann schon sein, dass wir drei Ersatzräder an einem Tag brauchen», erklärt eine Teambetreuerin. Derweil fangen gerade die Veranstalter, die Rolling Rhinos, mit 25 zu 58 eine herbe Schlappe im Derby gegen die Blue-White Eagles aus Zürich ein. Doch das Resultat fällt nur auf dem ersten Blick krass aus. Denn die Zürcher setzen mehr Spieler mit geringeren Beeinträchtigungen ein; das widerspiegelt sich dann im Resultat.

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