ARBON: Pfader machen Zirkus

Zwei abenteuerliche Lagerwochen verbringen die Pfadfinderabteilungen Arbor Felix und Bürglen in Gonten.

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Das unerwünschte Kraut breitet sich vor allem an Strassen aus. (Bild: PD)

Das unerwünschte Kraut breitet sich vor allem an Strassen aus. (Bild: PD)

Ein vielfältiges Programm und eine packende Lagerstory garantierten Abwechslung und viele gemeinsame Erlebnisse. Auf 1070 Metern befindet sich, umgeben von Wald und Kuhwiesen, der malerische Lagerplatz, der für zwei Wochen das Zuhause von zwanzig Pfadern von elf bis 17 Jahren ist. Angereist waren sie mit den Fahrrädern. Alle wurden eingeladen, im Zirkus «Scouto Immortale» mit ihren artistischen Fertigkeiten aufzutreten. Ob als Akrobat, Clown, Dompteur oder Jongleur – die Teilnehmer geben an den Aktivitäten vollen Einsatz. So haben sie sich durch ihr akrobatisches Geschick bereits ein eigenes Zirkuszelt verdient, in den vier verschiedenen Gruppen eine Darbietung für die Aufführung vor den Eltern eingeübt und dem Popcornverkäufer dabei geholfen, die Liebe seines Lebens für sich zu gewinnen.

Pfaditechnik und eine Menge Tradition

Neben dem thematischen Bezug bleibt immer noch Zeit für die traditionellen Blöcke. Ein korrektes Blachenzelt aufbauen zum Beispiel – oder sich mit Hilfe einer Karte im Gelände zurechtfinden, eine blutende Wunde stillen oder die Pflanzenarten kennen lernen – das alles sind Fähigkeiten, die auch in diesem Sommerlager erworben wurden. Auch die traditionellen Taufen haben jeweils einen hohen Stellenwert in den Pfadilagern. Am Sonntag durften sich die Angehörigen der jugendlichen Zirkusbewohner bei perfekten Wetterbedingungen ein Bild von der Zirkuswelt in Gonten machen. (fk)