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ARBON: Ordnung muss sein

Die Oberthurgauer Gemeinden beabsichtigen, bei gemeindepolizeilichen Aufgaben zusammenzuspannen. Damit müsste nicht jede einen eigenen Sicherheitsdienst aufziehen.
Ralf Rüthemann
Bank abmontiert und im See versenkt: Solche Vandalenakte versucht man in Arbon mit Securitas-Patrouillen zu verhindern. (Bild: Max Eichenberger)

Bank abmontiert und im See versenkt: Solche Vandalenakte versucht man in Arbon mit Securitas-Patrouillen zu verhindern. (Bild: Max Eichenberger)

Bis anhin hat sich jede Gemeinde im Oberthurgau selber um einen Sicherheitsdienst bemüht. In Arbon ist dies zum Beispiel die Securitas. Jetzt wollen die Gemeinden diese Aufgaben regionali­sieren und dadurch Synergien nutzen. «Wir haben herausgefunden, dass es in der Region in diesem Bereich gewisse Doppelspurigkeiten gibt.

Auch Kameraüberwachung ist ein Thema

«Jetzt wurde ein Projekt ausgearbeitet», sagt Gallus Hasler, Gemeindepräsident von Roggwil. Jede Gemeinde muss nun entscheiden, ob sie mitmachen will oder nicht. Schlussendlich würde es darauf hinauslaufen, dass Sicherheitsdienste wegfallen und einzelne regionale Aufträge bestehen blieben – in den Regionen Arbon, Romanshorn und Amriswil. Im Kanton Thurgau können diese Aufgaben nicht von der Kantonspolizei übernommen werden, da sie nebst der normalen Patrouille keine Überwachungsdienste anbietet. Anders sieht dies im Kanton St. Gallen aus. Steinach prüft deshalb auch diese Variante. Was in Steinach auch geprüft wird, ist die verstärkte Überwachung mit Kameras an neuralgischen Punkten, teilte die Gemeinde im amtlichen Publikationsorgan mit.

Anfang 2018 im Visier

Auch Gallus Hasler sieht darin an gewissen Orten eine Möglichkeit: «Zum Beispiel beim Gemeindehaus oder bei Industriearealen.» Allerdings sei die Kameraüberwachung teilweise problematisch: «Es braucht dafür neue Gesetze, die ausgearbeitet werden müssen.» Zudem seien die Möglichkeiten begrenzt, etwa wenn es um Lärmstörungen oder Littering geht. Laut Peter Wenk, Leiter der Abteilung Einwohner/­Sicherheit Arbon, ist es das Ziel, die regionale Zusammenarbeit ab Anfang 2018 zu beginnen. «Ob dann alle Gemeinden schon dabei sind, sei dahingestellt. Aber wir wollen sicher gemeinsam ­etwas realisieren.» Auch Hasler peilt den Start ab Anfang Jahr an. «Wenn es nicht reicht, dann wird es halt vielleicht Anfang 2019.»

Ralf Rüthemann

ralf.rüthemann@thurgauerzeitung.ch

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