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ARBON: «Neue Wunderbar» im Museum

Das ehemalige Saurer-Werk am See befindet sich laufend im Umbruch. Die ZiK Immo AG baut Wohnungen, Büros, eine Sammelgarage und mehr. Jetzt steht auch fest, wo der neue Gastrobereich hinkommen soll.
Ralf Rüthemann
Das Hotel Wunderbar in Arbon hat keine grosse Zukunft mehr – zumindest nicht an diesem Standort. (Bild: Ralf Rüthemann)

Das Hotel Wunderbar in Arbon hat keine grosse Zukunft mehr – zumindest nicht an diesem Standort. (Bild: Ralf Rüthemann)

Ralf Rüthemann

ralf.ruethemann@thurgauerzeitung.ch

Jeder Arboner kennt sie: die Wunderbar unterhalb der Altstadt, direkt am See. Sie gehört der ZiK Immo AG und wird betrieben von Simone Siegmann. Rundherum ist einiges im Gange: Auf dem ehemaligen Saurer-Drehereigebäude entstehen 13 Maisonettewohnungen, nebenan werden zwei Häuser für Gewerbe/Wohnen (Seehaus) und Büro/Gewerbe (Bürohaus) gebaut und auch das ehemalige Informatikgebäude an der Weitegasse soll bald revitalisiert werden. Ursprünglich war auch ein neuer Gastrobereich im Erdgeschoss des Seehauses geplant, doch dort gibt es jetzt zwei Wohnungen und im Untergeschoss entsteht eine Werkstatt für die FPT Motorenforschung AG. Für den Gastronomiebereich hat ZiK-Teilhaber Konradin Fischer jetzt eine andere Lösung: «Es ist vorgesehen, den Vorraum direkt beim Saurer-Museum als neuen Gastrobereich zu nutzen.»

Dieser soll sozusagen den Ersatz für das Hotel Wunderbar, das wegen der schlechten Bausubstanzen früher oder später abgerissen werden muss, bilden. Die «neue Wunderbar» ersetzt damit allerdings nur den Gastronomiebetrieb – Hotelzimmer fehlen. Ob in Zukunft auch noch ein Hotelprojekt vorgesehen ist, kann Konradin Fischer nicht sagen.

Mit bisheriger Betreiberin im Gespräch

Verträge für den neuen Gastronomiebereich gibt es noch nicht, gemäss Fischer ist die ZiK Immo AG jedoch im Gespräch mit der bisherigen Wunderbar-Betreiberin Simone Siegmann: «Ich wüsste nicht, warum wir jemand anderes nehmen sollten», sagt Konradin Fischer. Unter Dach und Fach ist bis anhin aber noch nichts. Zwischen Seehaus und Drehereigebäude entsteht momentan auch ein neuer Gehweg, um die Altstadt mit dem See zu verbinden. Neu ist gemäss Fischer geplant, dass er nicht nur bis zum quer durchgehenden Rad- und Fussweg führt, sondern bis ganz an den See. «Man muss keinen Umweg mehr nehmen, sondern kann geradeaus bis zum See gehen», sagt Fischer. Dort gehört der Boden aber nicht mehr der ZiK Immo AG, sondern der Stadt Arbon. Im Bau befindet sich auch eine Sammelgarage mit 280 Plätzen auf zwei Decks, zentral im Gelände. Im oberen Deck gibt es öffentliche Parkplätze. Ein Teil davon ist bereits erstellt.

Tag der offenen Tür

Der Zeitplan sieht so aus, dass der Rohbau des Seehauses und des Bürohauses bis Ende Mai fertig sein soll. Mit dem neuen Gastrobereich im Saurer-Museum eilt es nicht, wie Konradin Fischer sagt. Schon fast fertig sind die Maisonettwohnungen: Am Freitag und Samstag, 16. und 17. Februar, wird es dort einen Tag der offenen Tür mit einem Pop-up-Café in der ehemaligen Galerie Bleisch geben.

2019 plant die ZiK Immo AG, mit dem Umbau des grossen Bürogebäudes an der Weitegasse zu beginnen. Es erstreckt sich von der Stadtbibliothek hinab bis zur Wunderbar. Der lange Trakt hatte unter anderem die Informatik von Saurer beherbergt. Darin werden nun 38 kompakte Wohneinheiten eingebaut. Es gibt zudem weitere Lofts. Zusätzlich wird ein Geschoss mit Attikawohnungen auf das Gebäude gesetzt. Die Bauetappen bis ins Jahr 2020 entsprechen gemäss Konradin Fischer einem Investitionsvolumen von etwa 35 bis 40 Millionen Franken.

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