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ARBON: Morgenröte mit schwarzen Zahlen

Der Stadtrat hat seine Hausaufgaben gemacht: Wie vom Finanzdepartement verlangt, legt er jetzt ein ausgeglichenes Budget vor. Weitere Einsparungen waren die Bedingung für den höheren Soziallastenausgleich.

Am 20. Dezember orientierte der Kanton Thurgau darüber, dass die Stadt Arbon in diesem Jahr mit höheren Leistungen aus dem Lastenausgleich für Sozialhilfekosten rechnen kann. Voraussetzung für die erhöhten Leistungen des Kantons sei ein vom Parlament genehmigtes ausgeglichenes Budget 2018. Mit den vom Stadtrat inzwischen erarbeiteten Massnahmen wird dieses Ziel erreicht. In seiner Botschaft zum überarbeiteten Budget 2018 vom 20. November rechnete der Stadtrat noch mit einem Defizit von 889400 Franken.

Stadtrat: «Konsequente Verzichtsplanung»

Die Gespräche zwischen dem Stadtrat und Regierungsrat Jakob Stark führten in der Zwischenzeit dazu, dass die Stadt Arbon 650000 Franken zusätzlich aus dem Lastenausgleich für Sozialhilfekosten erhält. Inzwischen hat der Stadtrat das Budget noch einmal beraten und zusätzliche einschneidende Änderungen beschlossen, die zu einem ausgeglichenen Voranschlag beitragen. Einerseits konnten etwa die Einnahmen für die Vermietungen des Seeparksaals sowie für die Grundstückgewinnsteuern erhöht werden, nachdem die effektiven Zahlen für das Jahr 2017 vorliegen. Anderseits führt eine konsequente Verzichtsplanung zu einer Budgetverbesserung. So wird im Schloss die Ersatzanschaffung des Lifts noch nicht ausgeführt und bei den Gemeindestrassen sowie den Bachläufen der Unterhaltsintervall verlängert. Weiter führt das vorteilhafte Zinsniveau dazu, dass die Passivzinsen für Darlehen reduziert werden können.

Nach drei Anläufen ein Plus von 17600 Franken

Insgesamt ergibt sich nach Berücksichtigung sämtlicher Anpassungen ein kleiner Ertragsüberschuss von 17600 Franken.

Über das Budget 2018 sowie die vom Stadtrat vorgeschlagenen Änderungen berät das Stadtparlament am 16. Januar. Die Stimmbürger werden am 4. März dann darüber befinden. Wesentlich zum Gelingen dieses Unterfangens beigetragen habe die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission unter ihrem Präsidenten Lukas Graf, würdigt der Stadtrat deren engagierte Arbeit und Flexibilität. (red)

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