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ARBON: Mit subventioniertem Taxi in die Altstadt

Die Bushaltestelle beim Schloss wurde aus fahrplantechnischen Gründen aufgehoben. Das löste einen Aufruhr aus. Jetzt führt der Stadtrat ein alternatives Angebot ein – als Test.

Seit der Fahrplanumstellung im Dezember wird die Haltestelle «Schloss» nicht mehr angefahren. Wegen der Lage des neuen Bushofes hätten die Busse den Bahnübergang Rosasco passieren müssen. Das hätte die Fahrbahnsicherheit gefährdet. Der Stadtrat entschied nun, ein neues Angebot der Arboner Taxi GmbH drei Monate lang zu testen.

Ersatzangebot für aufgehobene Bushaltestelle

Arbonerinnen und Arboner können das Angebot ab dem kommenden Montag, 18. September, nutzen. Seit dem letzten Fahrplanwechsel im Dezember des Vorjahres sehen sich Busbenützer vor Tatsachen gestellt: die Arboner Altstadt ist nicht mehr durch den öffentlichen Verkehr erschlossen. Seit der Inbetriebnahme des Bushofs verkehren die Busse der Postauto-Linie 200 und die orangen Fahrzeuge der Autokurse Oberthurgau (AOT) der Linie 941 über die neue Kantonsstrasse (NLK) und bedienen seither die bisherige Bushaltestelle «Schloss» nicht mehr. Das hat in der Bevölkerung grosses Unverständnis ausgelöst.

In der Zwischenzeit hat sich der Stadtrat verschiedentlich mit der Frage befasst, wie die so ­entstandene ÖV-Erschliessungslücke in der Altstadt wieder geschlossen werden könnte. So haben im Sommer Gespräche mit der Arboner Taxi GmbH stattgefunden. Das daraus entwickelte Angebot will der Stadtrat nun für drei Monate testen.

Stadt zahlt einen Fünfliber an eine Taxi-Fahrt

Fahrzeuge der Arboner Taxi GmbH stehen zur Verfügung, um Gehbehinderte, Immobile und ältere Personen vom Bahnhof ­Arbon zur ehemaligen Bushaltestelle «Schloss» beim Marktplatz und/oder zurückzubringen. Die Kosten für eine solche Fahrt belaufen sich auf sieben Franken. Davon bezahlen die Kunden zwei Franken, die Stadt übernimmt fünf Franken. Dieses Angebot kann vorläufig bis zum 17. Dezember genutzt werden, wie der Stadtrat gestern mitgeteilt hat. Nach der Auswertung der Testphase werde entschieden, ob das Angebot bis Ende 2018 weitergeführt wird. Dannzumal würde die ­Situation erneut bewertet. (red)

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