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ARBON: Leere Flächen in Einkaufszentren

Das Angebot nach Retailflächen ist grösser als die Nachfrage: Im Hamel gibt es weiterhin grössere Leerstände. Auch in der Novaseta droht bald eine weitere Lücke.
Max Eichenberger
Hamel-Passage: Visualisierung in den Vermarktungsunterlagen. (Bild: PD)

Hamel-Passage: Visualisierung in den Vermarktungsunterlagen. (Bild: PD)

Seit bald eineinhalb Jahren ist der Hamel-Markt eröffnet. HRS hatte den ehemaligen Fabrikbau für 35 Millionen Franken restauriert und für neue Nutzungen umgebaut. Dies, nachdem HRS den Komplex von der Stadt Arbon erworben hatte. Die Stadt selber war zuvor über den Verkauf durch die vormalige Eigentümerin, die OC Oerlikon, in den Besitz des Hamel-Komplexes gekommen.

Investorin versprach sich Dynamik im Stadtzentrum

Nach dem von der kantonalen Denkmalpflege begleiteten Umbau durch HRS trat die St. Galler Pensionskasse als Investorin auf den Plan, in deren Immobilien-Portfolio sich der Hamel-Markt heute befindet. Die «Dynamik in der Entwicklung des Areals Saurer WerkZwei» und die Lage im neuen Stadtzentrum an der ÖV-Drehscheibe mit Bahn- und Bushof war für die Pensionskasse ausschlaggebend gewesen für den Investitionsentscheid.

Der grosse Run ist ausgeblieben

22 Jahre nach Stilllegung des Fabrikbetriebs zog im Oktober 2016 wieder Leben ein – allerdings blieb der grosse Run aus. Zwar fanden die sechzehn Lofts im Kopfbau, die in den oberen Geschossen den Blick freigeben auf den See, sofort Eigentümer. Bei der Vermietung der Gewerbe- und Dienstleistungsflächen hingegen war die Nachfrage durchzogen.

Zunächst waren sechzig Prozent der Flächen belegt. Mit der Post, die von der Friedenstrasse in den Hamel zog, als Magnet sollten weitere Retailer und Mieter angezogen werden. Doch immer noch sind rund ein Drittel der Flächen im Hamel unvermietet. Bei der Marktpassage im Parterre sind die Leerstände offensichtlich – und die Publikumsfrequenzen entsprechend mässig.

Leerstände auch in der Novaseta

Ein Vergleich zwischen einer Visualisierung in den Vermarktungsunterlagen und der Realität heute, zur Rushhour, belegt dies. Dazu dürfte es im nahen Einkaufszentrum Novaseta – neben zwei bereits geschlossenen Läden – in absehbarer Zeit bei der heutigen der Ex-Libris-Filiale im Obergeschoss bald einen weiteren Leerstand geben.

Und noch eine Grossüberbauung geplant

Da fragt sich manch einer in Arbon, wer die Detailhandels- und Dienstleistungsflächen in der geplanten Klarahof-Überaung der Vögele Immobiliengruppe, die ebenfalls in der neuen Stadtmitte entstehen soll, zu den bisherigen Mietern belegen soll.

Max Eichenberger

max.eichenberger@thrgauerzeitung.ch

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