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ARBON: Kein Tanz auf zwei Kanälen

Statt Geld für eine App aufzuwerfen, die wenig Zusatznutzen böte, will der Stadtrat die Homepage nutzerfreundlicher machen.
Die Stadt setzt auf ihre Homepage. (Bild: Max Eichenberger)

Die Stadt setzt auf ihre Homepage. (Bild: Max Eichenberger)

Die Information der Bürger hat für die Stadt einen wichtigen Stellenwert. Die städtische Webseite ist denn auch kontinuierlich weiterentwickelt worden. So präsentiere sie sich heute zudem Mo­bile-optimiert: Auf Smartphones und Pads erscheint sie im angepassten Aufbau. Von einer App als zusätzlichem Infokanal will die Stadt jedoch absehen. Lukas Auer war es, der über eine Einfache Anfrage im Parlament eine Prüfung angeregt hatte. Mit Links und einer Push-Funktion könne sie einen Zusatznutzen stiften.

Im Bezirk ist Egnach ein Sonderling

Eine Arbeitsgruppe der Stadt hat sich schon 2011/2012 mit der Frage beschäftigt, ob auf der Informationsschiene eine Gemeinde-App einen Mehrwert brächte. Und war zum Schluss gekommen, einen zusätzlichen Nutzen würde eine solche App nicht bringen. Obwohl zwar die Apps zwischenzeitlich weiterentwickelt worden sind, findet der Stadtrat auch heute nicht, dass sie zur «kommunikativen Standardausrüstung von Gemeinden» gehören. Von dem Dutzend Gemeinden im Bezirk habe denn auch nur gerade Egnach eine App.

Statt auf zwei Kanälen zu spielen, will sich die Stadt auf die Homepage als «unverzichtbares Kommunikationsmittel» konzentrieren. Diese will der Stadtrat weiter verbessern und noch nutzerfreundlicher machen. Ein Argument gegen eine städtische App sind auch Kosten. Mit einmaligen Initialkosten von 20000 bis 25000 Franken müsste man rechnen. Hinzu kämen jährlich wiederkehrende Nutzungs- und Lizenzgebühren; auch Updates wären nicht gratis. Je nach App müssten alljährlich einige hundert bis mehrere tausend Franken aufgewendet werden. Das ist dem Stadtrat im Verhältnis zum Mehrwert, der sich hauptsächlich auf die Push-Funktion beschränke, dann doch zu viel.

Max Eichenberger

max.eichenberger@thurgauerzeitung.ch

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