Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

ARBON: Kampf um Fitness-Abonnenten

Die Migros Ostschweiz ist in Sachen Fitness auf Expansionskurs. Im Hamel-Markt hat sie ihr neuntes MFit-Studio eröffnet. Das mischt den boomenden Markt auf und drängt die Konkurrenz in die Defensive.
Christof Lampart
Willi Lutz (r.), Präsident des Vereins Sailability.ch, nimmt aus den Händen von Stadtpräsident Andreas Balg und MFIT-Ostschweiz-Leiter Vinzenz Keller einen Check von 5000 Franken entgegen. (Bild: Christof Lampart)

Willi Lutz (r.), Präsident des Vereins Sailability.ch, nimmt aus den Händen von Stadtpräsident Andreas Balg und MFIT-Ostschweiz-Leiter Vinzenz Keller einen Check von 5000 Franken entgegen. (Bild: Christof Lampart)

ARBON. Nach der Eröffnung ist vor der Eröffnung. Dieses Motto gilt für Vinzenz Keller, Leiter MFit der Migros Ostschweiz: «Wir werden in den nächsten Jahren in unserem Verkaufsgebiet zwei bis drei Fitnessstudios eröffnen. Bis 2020 sollten es 20 sein.» Die Migros Ostschweiz betreibt zurzeit je ein Mfit-Trainingszentrum in Chur, Frauenfeld, Gossau, Kreuzlingen, Schaffhausen, Winterthur und Wil. Zudem sind die Eröffnungen weiterer Standorte in Buchs (Oktober 2015) und Thal (Herbst 2016) geplant – und seit vorgestern Donnerstag auch eines im Arboner Hamel-Markt. Das neue MFit im Städtli stellt auf 1100 Quadratmetern einen Gruppenkursraum, über 70 Trainingsgeräte, ein eGym-Kraftzirkel sowie einen Kinderhort zur Verfügung.

«Machen uns keine Sorgen»

Das ist eine Herausforderung für andere Fitnesscenter in unmittelbarer Umgebung, denn die Konkurrenz ist gross. Keine Sorgen macht sich Mehmet Hayda, Inhaber der beiden Fitup-Trainingscenter in Arbon (seit vier Jahren) und Tübach (seit 2005). «Wir besetzen erfolgreich eine Nische, indem wir die gleiche Leistung günstiger als unsere Mitbewerber anbieten. Wir haben alles selbst finanziert, also ohne Banken, und können somit ganz anders rechnen», sagt er auf Anfrage. Der Inhaber fährt fort: «Ausserdem verzichten wir darauf, jeden Trend mitzumachen. Mittels Marktanalyse haben wir festgestellt, dass 80 Prozent aller Kunden nur Kraft- und Ausdauer machen möchten und dazu noch einige Kurse. Auch das hilft uns dabei, unsere Fixkosten und die Abo-Kosten für unsere Mitglieder niedrig zu halten.»

Fitnessplus-Studio war nicht erreichbar

Hayda erachtet die Akquiration von Kunden ausserdem als ziemlich ambitioniert. «Wir haben festgestellt, dass sehr wenige Leute in Arbon von einem Fitness-Studio zum anderen wechseln. Man muss also im Grunde genommen bei jenen werben, die bis jetzt kein Abo haben.» Und das sei Knochenarbeit.

Adil Kitin, Leiter des Fitnessplus-Studios in Sichtweite von Mfit, war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

«Kunden profitieren von der Konkurrenz»

Im ersten Betriebsjahr wolle man 800 Fitnessbegeisterte fürs eigene Angebot gewinnen, sagt MFit-Leiter Vinzenz Keller. Bis anhin investierte die Migros Ostschweiz rund zwei Millionen Franken in den Ausbau des Arboner MFit-Ablegers. Was die MFit-Ziele in Arbon anbelange, so habe man für deren Erreichung einen langen Atem. «Nach vier Jahren werden wir erstmals Bilanz ziehen.»

Dem Konkurrenzkampf in Arbon sieht MFit-Leiter Keller gelassen entgegen. Angesprochen auf das «Fitnessplus»-Studio in unmittelbarer Nähe sagt er: «Wir sind überzeugt, dass sowohl wir als auch unsere Kunden von der Konkurrenzsituation profitieren. Denn dort, wo man sich anstrengen muss, werden bessere Leistungen erbracht – und davon haben am Ende alles etwas.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.