ARBON: Kaffeemaschinenhersteller bleibt weiter in der Familie

Die Aequator AG beteiligt Marcel Lendenmann am Unternehmen und bereitet die Nachfolge vor.

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Manfred Meyer, Inhaber des Stachener Kaffeemaschinenherstellers, holte Marcel Lendenmann 2011 als CEO in die traditionsreiche Firma. Dessen Beteiligung am Unternehmen ist nun ein ­weiterer Schritt auf die Unter­nehmensnachfolge hin. Aequator entwickelt und produziert als Familienunternehmen in Arbon mit achtzig Mitarbeitenden Maschinen für Heissgetränke. Alfred Meyer gründete das Unternehmen 1933, sein Sohn Manfred übernahm in den Siebzigerjahren die Verantwortung.

Bekenntnis zum Standort Arbon

Seit 2011 führt Marcel Lendenmann, verheiratet mit der Enkelin des Gründers, als CEO das Geschäft. Ebenfalls beteiligt ist seit 2008 Arnaud Van Amerongen, langjähriger Freund von Manfred Meyer und mitverantwortlich für die Expansion der Aequator AG, insbesondere mit der erfolgreichen Tochterfirma Coffee First BV in den Niederlanden.

Nun übernimmt auch der CEO ein Aktienpaket und gibt damit ein wichtiges Signal für die Zukunft und die definitive Übernahme der Nachfolge: «Ich bin überzeugt, dass unser Unternehmen auch in Zukunft von Arbon aus erfolgreich wirken kann, und freue mich, die operative Verantwortung mit einer langfristigen Bindung an die Aequator AG zu verbinden», sagt Lendenmann.

90 Prozent wird im Export erwirtschaftet

In den letzten zehn Jahren hat die Aequator AG, die über 90 Prozent der produzierten Maschinen ins Ausland exportiert, ihren Umsatz und ihre Mitarbeiterzahl verdoppelt. Das Unternehmen ist heute in 15 Ländern präsent. Mit dem Wachstum einher gingen grosse Investitionen in einen Neubau für die Produktion und in neue Maschinen. Zudem wurde vor kurzem eine Verkaufsgesellschaft in der Schweiz gegründet. Die Aequator AG sieht sich nicht nur als Maschinenproduzent mit herausragenden Ingenieurleistungen, sondern auch als leidenschaftliche Kaffee-Expertin. (red)