«Arbon ist mir nicht verleidet»

In welches Buch sind Sie vertieft? Und was bringt Ihnen die Lektüre?

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In welches Buch sind Sie vertieft? Und was bringt Ihnen die Lektüre?

Das sind Kolumnen von Rolf Dobelli: «Die Kunst des klaren Denkens». Beim Lesen fühle ich mich teils bestätigt. Dann schöpfe ich daraus aber auch Anregungen im Sinn von: So habe ich es noch nie überlegt. Das Buch ermuntert dazu, wider die gängigen Muster zu denken und keine Angst vor neuen Sachen zu haben. Optimismus ist bei mir schon im Blut.

Das ist ein Steilpass für eine Frage zu Ihrer Kandidatur für den St. Galler Regierungsrat. Ist Ihnen Arbon verleidet?

Überhaupt nicht! Es eröffnet sich mir mit dieser Kandidatur noch einmal eine neue Chance. Arbon ist mir sehr ans Herz gewachsen. Und das hat es mir denn auch nicht leicht gemacht, mich auf eine Kandidatur einzulassen.

Was sagen Sie denen, die meinen, Sie sollten in Zeiten des Umbruchs nach A auch B sagen und zu Ende führen, was Sie angerissen haben?

Ich wiederhole, was ich bei der Vor-stellung des Legislaturprogramms gesagt habe: Vieles ist aufs Gleis gebracht. Der Zug rollt. Wenn der Lokführer ausgewechselt werden müsste, weiss man, wo es hingeht.

Wie stark absorbiert Sie der Wahlkampf?

Bei zwei Monaten Dauer ist er überschaubar. Einerseits beziehe ich Urlaubstage. Dann fällt der Wahlkampf in eine eher ruhige Zeit ausserhalb der Budget- und Generalversammlungsphase, Töff- und Schwimmsaison. Da bin ich dann halt abends an Wahlveranstaltungen. (me)