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ARBON: Hoffnungen blieben unerfüllt

Die Stadt zieht den Antrag beim Kanton zurück, in der Landquartstrasse für ein Jahr versuchsweise Tempo 30 einzuführen. Eine Lärmreduktion wäre kaum wahrnehmbar.

Im März 2014 hatte die IG Landquartstrasse die Einführung einer Tempo-30-Zone ab Sternenkreisel bis Abzweiger und auf der Schöntalstrasse beantragt mit dem Ziel, den Lärm zu reduzieren. Ein dafür notwendiges Gutachten wurde erstellt und dem Kanton eingereicht.

Kanton sieht keine Sicherheitsdefizite

Der Kanton sieht jedoch keine Notwendigkeit für eine Tempo-30-Zone in diesem Bereich, da keine Sicherheitsdefizite auszumachen seien. In der Folge setzte der Stadtrat auf die Option, versuchsweise für ein Jahr Tempo 30 einführen, und zwar auf der Landquartstrasse vom Sternenkreisel bis zur Aachbrücke und auf der Schöntalstrasse vom Knoten Landquart-/Schöntalstrasse bis zur Textilstrasse. Vor und während dieser Versuchsphase sollten Messungen durchgeführt werden, anhand derer im Anschluss die positiven Effekte von Tempo 30 in diesem Gebiet dargelegt werden sollten. Im Frühling 2017 gingen während der Planauflage zwei Rekurse ein. Das kantonale Tiefbauamt bekräftigte die Einschätzung, die Voraussetzungen für eine Tempo-30-Zone seien nach wie vor nicht gegeben; Sicherheitsdefizite könnten durch andere Massnahmen behoben werden.

Kaum spürbar weniger Lärmbelastung

Beide Rekurse wurden im September vor Ort erörtert, wobei beide Einsprecher ihre Einwände bestätigten. Dem Argument, eine Temporeduktion wäre mit Blick auf die Lärmreduktion sinnvoll, trat der Kanton entgegen: Tempo 30 führe hier nur zu einem geringen Nutzen. Diese Einschätzung wurde nun durch eine theoretische Lärmprognose des Büros Hofer Ingenieure, Arbon, gestützt: Die Unterschiede in den Lärmemissionen beim gegenwärtig vorherrschenden Tempo von 42 km/h und dem prognostizierten Zielwert bei Tempo 30 von 38 km/h seien als «nicht wahrnehmbar» einzustufen. So hat der Stadtrat beschlossen, seinen Antrag zurückzuziehen. (red)

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