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ARBON: Handhabe für Schrottauto-Entsorgung

Am Dienstag hat das Stadtparlament nach der Redaktionslesung das revidierte Parkierreglement verabschiedet. Zu reden gaben auch die Veloständer beim Schwimmbad.
Max Eichenberger
Die mobile Veloparkieranlage vor der Badi (Mitte). (Bild: Max Eichenberger)

Die mobile Veloparkieranlage vor der Badi (Mitte). (Bild: Max Eichenberger)

Es war bald absehbar, dass das Parkierreglement überarbeitet werden muss. Ungereimtheiten in der noch jungen Ur-Fassung sind jetzt in einer Revision ausgemerzt worden, die sich über mehrere Beratungen hingezogen hat. Auch waren Präzisierungen nötig. Dass das neue Reglement absolut auf der Höhe der Zeit ist, schilderte Riquet Heller (FDP), Präsident der Redaktionskommission: «Sogar der Flexibus könnte kommen. Arbon wäre parat.» Auch das Problem mit dem Schrottauto, das seit langer Zeit auf dem Wildpark-Parkplatz steht und für Unmut sorgte, wäre man mit dem Artikel 31 rasch los, so Heller. Wenn denn das Reglement schon in Kraft wäre. Laut dem zuständigen Stadtrat Konrad Brühwiler dürfte dies am 1. Juli der Fall sein. «Das ist unser Ziel. Die dazugehörende Verordnung befindet sich derzeit noch in Bearbeitung.» In die Thematik Parkplätze geht auch das Postulat von Reto Gmür (SVP). Er wollte einen Teil der Veloparkplätze beim Schwimmbad Richtung Seeparksaal verlegen.

Mobile Veloparkieranlage auf Hochsaison beschränkt

Und zwar diejenigen, die während der Saison auf Autoparkfeldern mobil installiert werden, vor allem aus Sicherheitsgründen. So könnten die bei viel Betrieb herrschenden chaotischen und gefährlichen Situationen entschärft werden. Der Stadtrat hat sich dagegen ausgesprochen, aber Hand zu einem Kompromiss geboten, sagte Stadtrat Peter Gubser. Im Grundsatz müssten zwar Velofahrer Vorrang haben. Man beschränke nun aber die mobile Veloparkieranlage zeitlich auf die frequenzstärksten Sommerwochen von Mitte Juni bis Mitte August.

Lukas Graf (SP) hielt Gmürs Vorschlag für einen fragwürdigen Ansatz. Wenn Velofahrer den Autofahrern weichen müssten, würden die schwächeren Verkehrsteilnehmer bestraft. Eine Schlechterstellung für die Besucher, die mit dem Velo kommen, wollten auch Lukas Auer (CVP) und Cyrill Stadler (FDP) nicht. Anders Roland Schöni (SVP): Es gehe darum, die Sicherheit zu verbessern. «Der Suchverkehr dort ist gewaltig.» Eine Möglichkeit, die Situation umfassend zu sanieren und den Platz umzubauen, sieht Gubser nicht zuletzt aus finanziellen Gründen nicht. «So müssen denn alle Verkehrsteilnehmer sich an die Regeln halten.»

Max Eichenberger

max.eichenberger@thurgauerzeitung.ch

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