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ARBON: Grüne Lunge im neuen Stadtteil

Jahrzehntelang war das Industrieareal durch hohe Zäune und Barrieren abgeschottet. Bald wird eine grössere Teilfläche des Saurer-Werks Zwei in das Eigentum der Stadt überführt und damit öffentlich zugänglich werden: als Parkanlage und Spielplatz.
Max Eichenberger
Wo früher der grosse Kaminschlot und Fabrikgebäude standen, sind jetzt Wohnsiedlungen und eine Parkanlage entstanden. (Bild: Max Eichenberger)

Wo früher der grosse Kaminschlot und Fabrikgebäude standen, sind jetzt Wohnsiedlungen und eine Parkanlage entstanden. (Bild: Max Eichenberger)

Max Eichenberger

max.eichenberger@thurgauerzeitung.ch

Die alten Werkgleise haben die Landschaftsarchitekten in ihr Gestaltungskonzept übernommen. Sitzelemente aus Bahnschwellenprofilen, Grünflächen und Spielgeräte laden zum Verweilen.

Die Abtretung der stattlichen Fläche ist im Erschliessungsver-trag mit der Generalunternehmung HRS vereinbart worden. Diese hat das gesamte 220'000 Quadratmeter grosse frühere Industrieareal erworben, um es zu entwickeln. Verschiedene Überbauungsprojekte hat HRS am Laufen, einige sind inzwischen bereits realisiert. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt mehrere Hundert Millionen Franken.

Am 24. September gibt es ein grosses Einweihungsfest

Die erste von drei Etappen der Parkgestaltung – der grösste Blätz mit rund 12'000 Quadratmetern – ist nun abgeschlossen. Am Sonntag, 24. September, wird der Park Werk Zwei, der in die Franz-Saurer-Passage mündet, mit einem grossen Fest eingeweiht. «Ich bin extrem stolz und glücklich, dass ein zuvor sozusagen verbotener Stadtteil künftig der Öffentlichkeit und damit allen Arbonern zur Verfügung stehen wird», sagt Stadtpräsident Andreas Balg. Profitieren würden nicht nur die Bewohner der neuen Siedlungen. Neben dem Stadtpärkli, Weiherpark, Seepark, dem Quai mit dem Jakob-Züllig-Park sowie dem Schlosshügel kommt Arbon zu einer weiteren Erholungsoase. Für Balg bedeutet das ein Attraktivitätsgewinn. Zum Land gekommen ist die Stadt zudem unentgeltlich. Im Gegenzug trägt sie die Erstellungskosten. Wie hoch diese sind, lasse sich jetzt, bevor die Schlussrechnung vorliegt, nicht beziffern, so Balg. Bei der «Full»-Variante war von einem Betrag von rund drei Millionen die Rede gewesen – allerdings für die gesamte Fläche von gut 15'000 Quadratmetern.

Statt mit Agglo-Geldern jetzt selber finanziert

Als der von HRS später übernommene Erschliessungsvertrag 2008 abgeschlossen worden war, hatte man noch auf Bundesgelder gehofft – auf Mittel aus einem Agglomerationsprogramm zur Finanzierung damals geplanter Daueranlagen im Rahmen der Internationalen Gartenbauausstellung IGA Bodensee. Doch das Projekt (die IGA hätte in diesem Jahr stattfinden sollen) ist zwischenzeitlich geplatzt. Der Gegenwert der Investition sei jedoch ein hoher, ist Balg überzeugt. 170 Bäume und Sträucher sind gepflanzt worden. Es gibt viele Spielmöglichkeiten für alle Altersgruppen, grüne Freiflächen und Sitzelemente.

Dreimal wird am Wochenende vom 22./23./24. September gefeiert: Neben dem Park werden auch das Kulturzentrum im Presswerk mit der Musikschule und das Schaudepot des Oldtimerclubs Saurer eingeweiht.

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