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ARBON: Grösser, heller und grüner

Knapp vier Millionen Franken investiert die Genossenschaft Alterssiedlung in einen grosszügigen Aufenthaltsraum und eine neue Parkanlage. Das soziale Leben erfährt dadurch eine Aufwertung. Die Mieter freut’s.
Max Eichenberger
Der 89-jährige Mieter Alfons Oeschger freut sich auf den neuen Saal und die Parkanlage bei der Alterssiedlung. (Bild: Max Eichenberger)

Der 89-jährige Mieter Alfons Oeschger freut sich auf den neuen Saal und die Parkanlage bei der Alterssiedlung. (Bild: Max Eichenberger)

Max Eichenberger

max.eichenberger@thurgauerzeitung.ch

Er war einer der ersten Aktionäre der Genossenschaft. Seit fünf Jahren lebt der 89-jährige Alfons Oeschger in der Alterssiedlung: in einer der 54 Wohnungen im Haus «Stoffel» an der Rebenstrasse, dem Kern der Siedlung. Über der Strasse, im «Bildgarten» vermietet die Genossenschaft 37 Wohnungen. Weitere 57 bewirtschaftet sie in der Siedlung «Schützenwiese», die 1995 erstellt worden war. Hinzu gekommen ist praktisch gleichzeitig das Betreute Wohnen im «Bellevue», einer umgenutzten ehemaligen Blusenfabrik (Antoniolli). Zwischenzeitlich ist das Haus in ein Kleinpflegeheim umfunktioniert und unlängst saniert worden. «Jetzt realisieren wir das grösste Bauprojekt der letzten zwanzig Jahre», richtet sich der Blick von Genossenschaftspräsident Christoph Tobler auf die zehnmonatige Bauphase, die heute startet. Beim Gründungshaus «Stoffel» entsteht ein eingeschossiger Anbau mit einem lichtdurchfluteten Aufenthaltsraum. Dieser ist im Eingangsbereich situiert und schafft so auch einen Bezug zum Aussernraum, der entschlackt und neu parkähnlich gestaltet wird.

Der ehemalige Bäckermeister Alfons Oeschger ist schon ganz aus dem Häuschen: Er freut sich auf die Aufwertung seines erweiterten Zuhauses. Der etwas versteckte alte Saal sei halt schon nicht mehr gar so einladend gewesen – und eng darüber hinaus. Dorthin werden künftig die Küche und die Toilettenanlage verlegt. Der Abbruch eines Annexbaus schafft an einem zentralen Ort stattdessen Platz für den neuen Aufenthaltsbereich.

Augenmerk auf das soziale Leben

Das soziale Leben soll sich dort, zusammen mit dem öffentlich zugänglichen Grünbereich, besser entfalten können. Konzipiert haben ihn Landschaftsarchitekten. Die unter anderem mit Sitzelementen und einem Brunnen möblierte Parkanlage mit neuer Wegverbindung soll Tobler zufolge Erholungsecken zum Verweilen bieten.

Eine geschädigte Winderlinde sowie Tannenbäume, die früher als Sichtschutz und Abgrenzung vor der Integration des «Bellevue» in das Ensemble angebracht waren, werden entfernt. Das mehr durchgängig und offen werdende Areal zum Heim «Bellevue» wird mit passenden Ersatzpflanzungen bestückt.

Mit der mobilen Trennwand wird der mit einem Holzboden ausgelegte Saal multifunktional nutzbar. Er dient im abgetrennten Bereich auch als Mittagstisch. Im grossen Raum mit den lichten Fensterfronten höckeln die Bewohner zusammen, trifft man sich zum Spielen oder auf Eigeninitiative zu anderen gemeinsamen Aktivitäten. Einige Veranstaltungen organisiere die Genossenschaft, sagt Geschäftsführerin Franziska Stübi.

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